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Ansiedlungsdenkmal in Nimmesch eingeweiht

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300 Jahre Ansiedlung der deutschen Kolonisten in Nimmesch – so lautet das Motto des Jubiläumsjahres und das ist auch das Hauptmotiv des kürzlich eingeweihten Ansiedlungsdenkmals.

Die deutschen Vorfahren, überwiegend aus dem Gebiet des Stifts Fulda, sind mit viel Hoffnung und Willenskraft in dieses wüste Land gekommen und haben sich hier eine neue Heimat aufgebaut. Sie haben eine Dorfgemeinschaft gegründet, eine wirtschaftliche Einheit gebildet, und durch ihren starken Glauben bzw. Fleiß ihre Mentalität, ihre Kultur und Sprache bewahrt und den Nachkommen weitergegeben. Durch dieses Denkmal wollen wir Ehre erweisen, unsere Anerkennung ausdrücken und ein würdiges, bleibendes Zeichen setzen.

Am Sonntag, den 14. August, wurde nach einer zweisprachigen heiligen Messe das Ansiedlungsdenkmal auf dem Hauptplatz von Nimmesch eingeweiht. An der Zeremonie nahmen Dr. Susanne Gerner, Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland, Parlamentsabgeordneter Dr. János Hargitai und Bürgermeister Péter Pataki teil und überbrachten ihre Grußworte. Musikalisch wirkte die Bawazer Jugendblaskapelle unter der Leitung von Balázs Ahmann mit, und gab anschließend ein Platzkonzert.

Halten wir unsere Sprache, unsere Herkunft weiterhin in Ehren, und versuchen wir sie so zu bewahren, wie es unsere Vorfahren getan haben, damit unsere Nachkommen einmal genauso stolz auf uns sein können. Mit diesen Gedanken endete das Einweihungsfest des Ansiedlungsdenkmals in der Branauer Gemeinde Nimmesch.

Wir bedanken uns beim Bildhauer Dávid Tóth und Steinmetzmeister Viktor Gill für ihre Arbeit sowie beim Staatssekretär Miklós Soltész und Parlamentsabgeordneten Emmerich Ritter für ihre Unterstützung. Das Projekt wurde durch den Bethlen-Gábor-Fondsverwalter (NEMZ-E-22-0062) gefördert.

Deutsche Selbstverwaltung Nimmesch

Foto: István Acél

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