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Gerhardsmesse des St. Gerhards-Werks Ungarn am Namenstag des Schutzpatrons

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Die traditionelle Gerhardsmesse des St. Gerhards-Werks Ungarn, des Vereins der katholischen Ungarndeutschen, zu Ehren seines Namensgebers fand am 24. September um 10 Uhr unter der Mitwirkung des Altofener Braunhaxler-Chors und des Budakesser Frauenchors in der Kirche zu den Wundmalen des hl. Franziskus im I. Bezirk der Hauptstadt statt.

Die deutschsprachige Festmesse zelebrierte Bernhard Kollmann, Pfarrer der St. Elisabeth Katholischen Gemeinde Deutscher Sprache.

Die bekannte und beliebte Schubert-Messe, die diesmal der Klavierkünstler und Orgonist Valér Hegedüs nicht auf der alten Orgel der Kirche, sondern auf dem Synthesizer des Braunhaxler-Vereins begleitete, machte auf die Gläubigen einen großen Eindruck. Eine besonders große Freude bereitete der Pilgerschar das Lied Ave Maria vorgetragen von der Künstlerin Csilla Ötvös, das sowohl auf Deutsch, als auch in ungarischer Sprache erklang.

Pfarrer Bernhard Kollmann sprach in seiner Predigt über die Verdienste unseres Vorbildes, Schutzpatrons der Hauptstadt, des Heiligen Gerhards. Er hob hervor, dass obwohl unsere Umstände anders seien, als zur Zeit des Märtyrerbischofs, sollten Ehrfurcht und Liebe in unserem Leben an der ersten Stelle stehen.

Am Ende der Messe, nachdem der Pfarrer alle Chormitglieder und Gläubigen zur Agape in den Gemeindesaal eingeladen hatte, sangen die Pilger die Messelieder „Großer Gott wir loben dich” und „Mit frohem Herzen”eifrig mit den Chören zusammen.

Der Vorsitzende des St. Gerhards-Werks, Dr. Paul Klincsek, bedankte sich in seiner Begrüßungsrede bei Bernhard Kollmann nicht nur für die Zelebrierung der Festmesse, sondern auch für die großzügige Hilfe, die der Pfarrer schon seit Jahren für uns, Ungarndeutsche leistet. Er hieß Susanne Papp-Windt, Vorsitzende des Braunhaxler-Vereins und Abgeordnete der Deutschen Selbstverwaltung Budapest, willkommen, und sprach seinen Dank für ihre organisatorische Hilfe aus. Er dankte auch den Künstler, Csilla Ötvös und Valér Hegedüs für die niveauvolle, beeindruckende Mitwirkung, die die Zeremonie bereicherte. 

Herzlich begrüßte er die Chorleiterin des Frauenchors, Edit Krizsán, Friedrich Springer aus Kerepes, der die Lesung und die Fürbitten las, Maria Wolfger aus dem Pfarrgemeinderat, Pastoralassistenten Otto Szűcs, die ungarndeutschen Pilger aus Berkina, Sende, Saar, Wudersch, Schaumar, Wudigeß, Werischwar, Kerepes, Kerecsend, Stuhlweißenburg und Budapest.

Die familiäre, aber feierliche Stimmung, die Atmosphäre der alten Barockkirche, die Begegnung mit unseren treuen Mitgliedern, mit den Gläubigen, die noch nie in dieser schönen Kirche waren und die sie verzauberte, das gemeinsame Singen und Feiern im Gemeindesaal bei Kuchen und Kaffee machten diesen Samstagvormittag unvergeßlich.

Im Namen des Vorstands des  St. Gerhards-Werks Ungarn bedanke ich mich für die finanzielle Förderung bei der Deutschen Selbstverwaltung des Komitats Pesth.

Maria Herein-Kőrös
stellv. Vorsitzende
St. Gerhards-Werk Ungarn

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