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Über den Film von Udo Pörschke
Den Bamberger Udo Pörschke verschlägt es für einige Jahre in den Süden Ungarns, in die sogenannte „Schwäbische Türkei“. Dort trifft er auf die Nachkommen von deutschen Auswanderern, deren Vorfahren zu seiner Überraschung zum großen Teil aus Franken und Hessen kamen. Auch heute noch erhalten sie ihre alten „deutschen“ Traditionen, Bräuche und Dialekte, welche teilweise in Deutschland schon verlorengegangen sind.
Pörschke findet Freunde unter den Ungarndeutschen, lernt immer mehr über ihre Geschichte und findet am Fuße des Mecsek-Gebirges eine zweite Heimat. Der Franke entscheidet, das Erlebte für zukünftige Generationen festzuhalten und begibt sich gemeinsam mit einer ungarndeutschen Freundin auf Spurensuche durch das Land. Er interviewt einen Politiker im Parlament, besucht eine Probe des letzten verbliebenen deutschsprachigen Theaters, diskutiert mit Abiturienten einer ungarndeutschen Nationalitätenschule über die Perspektiven ihrer Volksgruppe, kickt mit einem Fußballer der Deutschen Minderheiten Mannschaft, besucht ein Opfer der Vertreibung nach dem Krieg und spricht mit Freunden über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten die Sprache und Bräuche an die nächste Generation weiterzugeben.
Udo Pörschke zeichnet das Bild einer in Ungarn gut integrierten deutschen Minderheiten mit ihrer bewegten Geschichte und stellt die Frage nach deren Zukunft.
Wo und wann kann man den Film sehen?
- 29. Oktober, 16.00 Uhr – Haus der Vereine, Nadasch (Rákóczi Str. 68.)
- 30. Oktober, 18.00 Uhr – Uránia Kino, Fünfkirchen (Hungária Str. 19.) – Der Eintritt ist frei, aber an vorherige Anmeldung gebunden
- 2. November, 16.00 Uhr – Deutsches Haus, Gereschlak (Hunyadi Str. 56.)
- 3. November, 17.00 Uhr – Kulturhaus, Bonnhard (Széchenyi Platz 2.)
- 4. November, 16.00 Uhr – Deutsches Haus, Badaseck (Kossuth Str. 3.)
- 5. November, 16.00 Uhr – Kulturhaus, Schaumar (Templom Platz 25.)
- 6. November, 17.00 Uhr – Kulturhaus, Tarian (Rákóczi Str. 39.)
- 7. November, 16.00 Uhr – Kultrurhaus/Bibliothek, Ujfluch (Vasút Str. 24.)
- 9. November, 18.00 Uhr – Otto-Heinek-Haus, Seksard (Hrabovszky Str. 10.)
- 10. November, 17.00 Uhr – Grundschule, Hajosch (Jókai Str. 4.)
Quelle: Ilona Köhler-Koch

