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Baja, Fünfkirchen, St. Iwan und Werischwar
Die Kinderecken des Vereins für Ungarndeutsche Kinder (VUK) waren ursprünglich landesweit geplant, konnten aber wegen Personalwechsel nur am Jahresende durchgeführt werden. Da die Verwirklichung des Programms hier via Einladung für Familien wegen Zeitmangel gefährdet wäre, entschied sich das Präsidium dafür, die Kinderecken in verschiedenen Nationalitätengrundschulen zu organisieren.
Es wurden Programme in Baje für die Erstklässler, in Fünfkirchen, in St. Iwan bzw. Werischwar für die Kinder in den Klassen 1-4 organisiert. Jede Schule freute sich riesig über die Möglichkeit, auch die Kinder waren begeistert über die Vorstellungen und die Bastelstunde.
In Baje war das Ensemble „Zaubermusik” eingeladen, das Ende November noch die Herbststimmung auf interaktive Weise vermittelte. Die Kinder machten aktiv bei Spielen, Reimen und Liedersingen über Herbstfrüchte mit. Im Märchen sammelte ein kleiner Igel alles, was er im großen Garten noch fand und begann zuletzt seinen Winterschlaf – die Kinder wurden auch hierzu einbezogen: Zuerst als Obstbaum, später selbst in einen Igel verwandelt machten sie fröhlich mit. Parallel zur Vorstellung lief die Bastelstunde, wo zahlreiche kleine Geschenke für Weihnachten bzw. Adventsschmuck angefertigt wurden.
Am 5. Dezember lud der Verein für Ungarndeutsche Kinder in Fünfkirchen zur Kinderecke ein. Anwesende, die der Einladung gefolgt sind, konnten sich im Schülerwohnheim des Valeria-Koch-Bildungszentrums über ein Bastelworkshop und ein Nikolausprogramm freuen. Die Schülerinnen des Schülerwohnheims haben die Kinder inspiriert und auch in ihre Vorführung einbezogen.
In St. Iwan und Werischwar konnten sich die SchülerInnen des Puppentheaters „Zauberfisch” erfreuen. Das Märchen „Der Fischer und seine Frau” der Gebrüder Grimm diente zur Vorstellung der Lebens- und Arbeitsumstände älterer Zeiten. Die Kinder konnten Gegenstände wie Schürze, Mangel, Stofftaschentuch und Töpfchen – auch als Nachttopf gebraucht – kennenlernen. Die Minimalkulisse mit Tischdecken und Tüchern vergegenwärtigte die Welt unserer Ahnen. Die ärmliche Hütte verwandelte sich im Nu in ein Bauernhaus bzw. Schloss. Nach der Vorstellung in Werischwar wurde von den Lehrerinnen ein Gespräch iniziiert, wo sich die Kinder noch Gedanken über Ehrgeiz und Schenken machen konnten – aus einer ungewöhnlichen Perspektive, nämlich aus der des Fisches. In Nordungarn wurde in den Bastelstunden Weihnachtsbaumschmuck angefertigt.
Vielen Dank an die OrganisatorInnen Bernadett Földi, Alexandra Marlók und Gábor Werner bzw. an das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) für die Unterstützung der Veranstaltungen.
Susanne Mescha
VUK-Büroleiterin

