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Nationalität, Studentenleben und Tradition im DNG

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Auch in diesem Schuljahr fand an unserer Schule, dem Deutschen Nationalitätengymnasium Budapest (DNG), der traditionelle DÖK-Tag statt, der jedes Jahr von der Schülervertretung organisiert wird. Dieser war nicht nur ein farbenfrohes, sondern auch ein gemeinschaftsförderndes Ereignis, das auf den verschiedenen Kulturen und Kochkünsten der Nationen basierte. Jede Klasse stellte eine nationale Küche vor, an der sich begeisterte Schüler, Lehrer und Eltern beteiligten. Der Schulhof wurde in ein echtes kulinarisches Zentrum verwandelt: Frittatensuppe, Bratwurst, Sloppy Joe, Chicken Tikka Masala, mexikanischer Chili und viele andere Gerichte wurden in Töpfen und Pfannen zubereitet.

Kochen auf dem Schulhof

Die Veranstaltung begann mit der Schülerversammlung, bei der ich als Präsidentin die Ergebnisse unserer Jahresarbeit vorstellte, und Schulleiterin Ildikó Tápai die Fragen der Schüler beantwortete. Die Zeremonie umfasste die Verleihung der Auszeichnungen, gefolgt von meiner Abschiedsrede und der Vorstellung des neuen Präsidenten. Anschließend wurden auf dem Schulgelände zehn thematische Stationen zu den einzelnen Nationalitäten eröffnet, an denen die Schüler auf spielerische Weise etwas über die verschiedenen Kulturen lernen konnten. Dies wurde mit einem Wettbewerb verknüpft: Am Ende der Stationen erhielt eine Gruppe der Absolventen aufgrund der gesammelten Punkte den ersten Preis. Der Preis für das leckerste Gericht ging nach Deutschland, also an die Klasse 10B, die Frittatensuppe und Bratwurst zubereitet hatte. Die Veranstaltung endete mit einem Mittagessen auf dem Schulhof, bei dem jeder seine eigenen und die Gerichte der anderen Teams probieren konnte – im Geiste der Gemeinschaft, der Offenheit und der traditionellen Gastfreundschaft.

Während meiner Amtszeit als Präsidentin war es mein Hauptziel, das Schülerleben der Schule nach der COVID-Pandemie neu zu beleben, insbesondere die Nationalitätentraditionen wieder aufleben zu lassen. Das Team der Schülervertretung hat hart daran gearbeitet, das DNG-Schülerleben wieder zu aktivieren. Seit dem Coronavirus werden jedes Jahr mehr und mehr von der Schülervertretung organisierte Aktivitäten durchgeführt. Dieses Jahr wurden 12 selbst organisierte Programme durchgeführt, z. B. wir schlossen uns auch diesmal der TrachtTag-Initiative des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums und Bibliothek (Zentrum) an, die den Schülern die Möglichkeit gab, ihre schwäbischen Wurzeln auf kreative und stolze Weise zu zeigen. Auch unsere DÖK-Raum wurde in diesem Zeitraum renoviert und unsere Social-Media-Präsenz deutlich gestärkt: Auf Instagram gibt es mittlerweile fast 100 Posts, die unsere Arbeit aktiv dokumentieren.

Das DÖK-Team nimmt Abschied von der scheidenden Präsidentin

Ich bin davon überzeugt, dass ein blühendes Schülerleben nicht nur den Alltag bunter macht, sondern auch wichtig ist, damit unsere Schüler ihre Nationalitätenidentität wirklich leben können. Die Bewahrung von Traditionen geschieht nicht nur durch Lehrbücher – es ist das Gemeinschaftserlebnis, das persönliche Engagement, die Impulse von Gleichaltrigen, die das bestimmte Extra geben, das eine tiefe und dauerhafte Wirkung haben kann.

Mit Zuversicht und Hoffnung übergebe ich nun die Führung an den neuen Präsidenten, Ádám Péhl, und seine Vizepräsidenten, Lóránt Bokor und Tamás Gyöngyösi, die dem weiteren Aufbau der jungen ungarndeutschen Gemeinschaft des DNG fortsetzen. Ich werde sie weiterhin mit all meiner Kraft unterstützen, denn ich glaube daran, dass eine zusammenhaltende, aktive Gemeinschaft einen echten Wert schaffen kann.

v.r.n.l.: Tamás Gyöngyösi, Ádám Péhl, Lóránt Bokor

Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam geschaffen haben – und ich hoffe, dass das DNG-Schullebenauch künftig in diesem Geist weitergehen wird: Tradition, Offenheit und Miteinander.

Edina Huszák
scheidende Präsidentin der DNG-Schülervertretung, Multiplikatorin der Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher

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