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Die Jugendtanzgruppe des UBZ in Athen – Eindrücke eines besonderen Tanzprojekts

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In der ersten Juniwoche hatten elf Tänzerinnen und Tänzer der Jugendtanzgruppe des Ungarndeutschen Bildungszentrums (UBZ) in Baje/Baja in Begleitung von drei Lehrkräften die Gelegenheit, im Rahmen eines Tanzprojekts in die griechische Hauptstadt Athen zu reisen. Das Ziel des Programms war es, den Teilnehmenden unmittelbare Einblicke in die kulturellen Traditionen anderer Nationen zu ermöglichen und gleichzeitig die ungarndeutsche Tanzkultur zu präsentieren.

Das Abenteuer begann in den frühen Montagmorgen mit dem Abflug nach Athen. Nach der Ankunft besuchte die Gruppe zunächst die Deutsche Schule Athen (DSA), wo wir herzlich empfangen wurden. Nach einem kurzen Kennenlernen und gemeinsamen Mittagessen bezogen wir unsere Unterkunft. Im Anschluss besichtigten wir das Zentrum von Athen, wo wir bei einer Stadtbesichtigung bedeutende Sehenswürdigkeiten und das historische Flair der Stadt bestaunen konnten.

Am nächsten Tag startete das Schulprogramm des internationalen Tanzprojekts, an dem außer uns auch eine bulgarische Tanzgruppe teilnahm. Zuerst präsentierten die Bulgaren ihre traditionellen Tänze, gefolgt von einem gemeinsamen Tanzhaus, an dem sich sowohl griechische als auch ungarische Teilnehmende begeistert beteiligten. Danach führte unsere Gruppe Choreografien aus ihrem Repertoire auf. Das Programm bot die Möglichkeit, Einblicke in die kulturellen Bräuche der anderen Gruppen zu gewinnen. Den Vormittag rundeten wir mit einem gemeinsamen Mittagessen ab, am Nachmittag standen das Akropolismuseum und die Akropolis selbst auf dem Programm. Die Besichtigung war nicht nur visuell beeindruckend, sondern auch historisch bereichernd – vertieft durch die Ausführungen von Theresia Szauter.

Am Mittwoch fand unsere offizielle Aufführung vor den Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften der Deutschen Schule Athen (DSA) statt. Der Auftritt war ein großer Erfolg, das Publikum zeigte großes Interesse an den Choreografien, die sowohl ungarndeutsche als auch ungarische Elemente enthielten. Anschließend präsentierten die griechischen Schülerinnen und Schüler ihre Tänze – ein vielseitiges, interkulturelles Erlebnis, das in einem gemeinsamen Tanzhaus seinen Höhepunkt fand. Am Nachmittag besichtigten wir den Hafen und genossen ein gemeinsames Abendessen mit herrlichem Blick auf die Akropolis und den Sonnenuntergang. Die köstlichen Speisen und die freundschaftliche Atmosphäre stärkten das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Am Donnerstag – angesichts der warmen Temperaturen und des intensiven Programms der Vortage – unternahmen wir einen gemeinsamen Ausflug zum südlichsten Punkt der Halbinsel Attika, zum Kap Sounion. Dort bewunderten wir den Poseidontempel, der nicht nur historische und kulturelle Bedeutung hat, sondern auch einen atemberaubenden Blick auf die Ägäis bietet. Danach erfrischten wir uns bei einem Bad im Meer.

Am Freitagmorgen stand die Heimreise an. Nach dem Check-in am Flughafen traten wir erfolgreich den Rückflug nach Budapest an. Diese Reise war weit mehr als ein kultureller Austausch. Sie war ein unvergessliches, lebensveränderndes Erlebnis, das das Identitätsbewusstsein, die Offenheit und das Verständnis für internationale Zusammenarbeit bei den Jugendlichen nachhaltig stärkte.

An dieser Stelle möchten wir unseren Lehrkräften, Theresia Szauter, Zsanett Melcher und Josef Emmert, herzlich für die Organisation und ihr Engagement danken. Durch ihre Fachkompetenz und Hingabe haben sie maßgeblich zum Erfolg des Programms beigetragen.

Weitere Bildberichte und Videos über die einzelnen Programmpunkte sind in den sozialen Medien unserer Schule zu finden.

Klarissza Kapitány 11.b

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