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Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
feierte ihr 30-jähriges Bestehen auf ihrer Sommersitzung
Die Vollversammlung der Landesselbstverwaltung tagte am 5. Juli in der Geschäftsstelle in der Júlia-Straße in Budapest. Auf der Sitzung diskutierten die Mitglieder neben einer Reihe von technischen Tagesordnungspunkten auch aktuelle finanzielle, bildungspolitische, kulturelle und politische Fragen. Die Tagung wurde von einer besonderen Veranstaltung begleitet: gemeinsam feierten die derzeitigen und ehemaligen Mitglieder der Vollversammlung und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle das 30-jährige Bestehen der LdU.
Der erste Tagesordnungspunkt war die zweite Modifizierung des Haushalts der LdU 2025, die die Kostenplanung und die Einnahmen der folgenden Institutionen umfasst: Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek, Deutsches Nationalitätengymnasium und Schülerwohnheim, Valeria-Koch-Bildungszentrum, Friedrich-Schiller-Gymnasium und Schülerwohnheim, Deutsche Bühne Ungarn, Ungarndeutsches Pädagogisches und Methodisches Zentrum und die Geschäftsstelle der LdU. Daneben hat die Vollversammlung auch die Sicherung der Mehrkosten des Energieverbrauchs an den Bildungsinstitutionen in Trägerschaft der Landesselbstverwaltung und der örtlichen deutschen Selbstverwaltungen für das Jahr 2025 beschlossen. Außerdem wurden die Gruppen- und Schülerzahlen für das Schuljahr 2025/2026 am Valeria-Koch-Bildungszentrum, am Friedrich-Schiller-Gymnasium und Schülerwohnheim und am Deutschen Nationalitätengymnasium und Schülerwohnheim angenommen.
Ebenfalls wurden der Jahresbericht der Geschäftsstelle der LdU 2024, die Ausschreibung des Otto-Heinek-Preises 2026 sowie die Überprüfung des Verzeichnisses der ungarndeutschen Vornamen zugestimmt. Die Vollversammlung der LdU entschied auch über die Verlängerung der Vollstreckungsfrist des Beschlusses der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen Nr. 31/2025 (II.15) über „Genehmigung des Verkaufs der Immobilien in Tiszaeszlár, Innenbereich, Grundstücksnummern 411, 435, 436 und 683“.
Danach beschäftigten sich die Mitglieder mit den Tätigkeiten zwischen Mai und Juli 2025 und mit der Umsetzung der Vollversammlungsbeschlüsse der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen mit abgelaufener Frist. Emmerich Ritter, ungarndeutscher Parlamentsabgeordneter stellte ebenfalls die Ergebnisse seiner Arbeit seit der letzten Sitzung vor.
Nach der Sommersitzung stand das Jubiläum im Mittelpunkt; die derzeitigen und ehemaligen Mitglieder der Vollversammlung und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle feierten gemeinsam das 30-jährige Bestehen der LdU. Ibolya Englender-Hock, Vorsitzende und Olivia Schubert, stellvertretende Vorsitzende, sowie Lorenz Kerner, ehemaliger Vorsitzender der LdU, erinnerten sich gemeinsam mit den Gästen an die wichtigen Stationen, Veranstaltungen und Gemeinschaftsmomente der vergangenen 30 Jahre, die von einer Fotoausstellung begleitet wurden.
Die LdU bedankte sich mit Ehrenurkunden bei den aktuellen und ehemaligen Kollegen für ihre wertvolle Arbeit für das Ungarndeutschtum. „Von ganzem Herzen danken wir für eure engagierte und vorbildliche Arbeit zur Stärkung der kulturellen Autonomie unserer Gemeinschaft, zur Bewahrung unserer Identität sowie zur Festigung der Grundlagen unseres Selbstverwaltungswesens“, – betonte Ibolya Englender-Hock.
Die Feierlichkeiten endeten mit einem Empfang im Garten der Geschäftsstelle, wo Gespräche und Erinnerungen weitergeführt wurden.
Quelle: LdU-Presse

