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Zum siebzehnten Mal ging Blickpunkt – Wettbewerb der Bilder zu Ende. Insgesamt 220 Fotos, Archivbilder und Postkarten sind diesmal eingetroffen. Es wurden drei Hauptpreise und sieben Sonderpreise vergeben. Die Preisverleihung fand auch heuer online statt, die Sendung können Sie hier ansehen:
Die Finalisten von Blickpunkt 2025:
Letzte Handgriffe
Klane Spitzbübin
„Fotografieren wir uns!”
Gelobt sei Jesus Christus
Sonnenaufgang im Oktober – Kalvarienberg in Saar/Szár
Patschker on Tour – Agility-Turnier
Von Generation zu Generation
Kleines Mädchen auf dem Herbstfeld
Bawazer Braut und Bräutigam
Ein Blick in ein Hartauer Zimmer
Ein Lächeln in Tracht
Spiegelbild
Pferdekutsche, Akkordeon, Tracht, Berliner Tuch, Weinsammlung
Nachlass unserer Großmütter
Die Familie
„Es scheint der Mond so hell” – nein, die Sonne!
Solange ich lebe und solange er lebt
Glücksbringer
Die Jahre vergehen
Ausruhen nach der Ernte
Kapelle unbekannten Namens aus Mutsching/Mucsi
Näherinnen in Bohl/Bóly
Gruppenbild im Kindergarten von Tarian/Tarján, 1932
Hausbau
József Reidl, der Akkordeonist aus Dörötschke/Somogydöröcske
Familie Tossenberger in den 1930er Jahren
Die erste Hochzeit
Großmutter vor dem Haus
Lustige Burschen
Traditionspflege in Bonnhard/Bonyhád
Gergő Ruip: Letzte Handgriffe
Im Mai 2025 fand in Hidasch/Hidas eine schwäbisch-szeklerische Hochzeit statt. Die wunderschöne Braut wurde mit größter Sorgfalt auf den großen Tag vorbereitet.
György Cserkuti: Klane Spitzbübin
– Hurra, es wird gleich getanzt!
Der erste Auftritt unserer jüngsten Tänzer beim 70. Jubiläum des Donauschwäbischen Volkstanzensembles Werischwar/Pilisvörösvár
Zsolt Tóth: Musik überall
Musik kann man überall machen. Zu Hause, im Konzert, auf dem Ball, mit Freunden oder auch im Freien. Mein Großvater Anton Fulcz war schwäbischer Akkordeonist, und seit vier Jahren lernen sowohl mein Sohn Zsigmond als auch ich Akkordeon spielen. Das Foto entstand im Mai 2024 außerhalb von Gara nach einem Dorffest, wo wir die Wunder der Natur ausnutzten und auch musizierten.
Károly Molnár: „Fotografieren wir uns!”
Anlässlich der Veröffentlichung der Jubiläums CD des Deutschen Nationalitätenchors von Gant/Gánt organisierten wir ein Fotoshooting im Ganter Bauxitbergwerk. Bei der fröhlichen Veranstaltung folgten auch die Sängerinnen und Sänger dem Motto vom Blickpunkt: „Fotografieren wir uns!“ Ich wiederum, als begeisterter Fotoreporter (oder eher als Paparazzo), hielt den Moment fest, als sie sich gegenseitig und auch selbst fotografierten.
Katalin Bachmann: Jännerfrost
Die Tarianer Kellerreihe „Kisszállás” in der Jännerkälte
Léna Fulajtár-Bachmann: Gelobt sei Jesus Christus
Christkindlspiel im Tarianer Heimatmuseum
Christina Pats: Sonnenaufgang im Oktober – Kalvarienberg in Saar/Szár
Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort. Wenn ich einige Minuten früher losfahre, dann ist es noch dunkel, ein paar Minuten später ist die Sonne schon auf dem Himmel. Kontraste im Oktober!
Csilla Susi Szabó: Patschker on Tour – Agility-Turnier
Ähnlich wie im Vorjahr, waren wir 2025 am TrachtTag unterwegs. Diesmal hat es uns nach Jula/Gyula, zum Medivid-Agility-Turnier verschlagen. Die Patschker kamen natürlich auch mit.
Levente Vahl: Von Generation zu Generation
Dieses Bild zeigt eine Mutter, die ihrer Tochter ihren alten Myrtenkranz auf den Kopf setzt. Schauplatz: Ferenc-Staub-Gedenkhaus in Kier/Németkér. Auf dem Foto sind Liliána Balogh und Rebeka Rauth, zwei Mitglieder der Kierer Deutschen Nationalitätentanzgruppe, zu sehen.
Franciska Erb: Kleines Mädchen auf dem Herbstfeld
Bawazer Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung: Bawazer Braut und Bräutigam
Das Brautpaar des Bawazer Bohnenfests 2025 hat im echten Leben ebenfalls in diesem Jahr geheiratet und sich die Treue geschworen.
Csilla Fejes: Ein Blick in ein Hartauer Zimmer
Zurschaustellung des elterlichen und großelterlichen Erbes
Vivien Kresz-Tóth: Ein Lächeln in Tracht
Lorand, der jüngste Bewahrer unserer Tradition
Mária Faluhelyi-Hock: Spiegelbild
Wenn wir in den Spiegel blicken, sehen wir nicht nur uns selbst, wir sehen auch das Erbe unserer Vorfahren. In der ungarndeutschen Tracht wird die Vergangenheit lebendig und erinnert uns daran, woher wir kommen.
Anna Lili Szabó: Pferdekutsche, Akkordeon, Tracht, Berliner Tuch, Weinsammlung
Die Tänzer aus Bonnhard/Bonyhád organisieren jedes Jahr die traditionelle Weinsammlung. Die Burschen fahren mit der Pferdekutsche nach Hidasch/Hidas, wo sie Wein aus den Kellern sammeln. 2024 durften zum ersten Mal endlich auch die Mädels mit!
Réka Kirch-Máté: Nachlass unserer Großmütter
Die Tradition des Patschkerstrickens wird in Bonnhard/Bonyhád aktiv bewahrt
Deutsche Nationalitätentanzgruppe Schemling: Die Familie
Mutter und Vater mit dem Neugeborenen in Alltagstracht. Das Foto wurde von Nóra Vörös gemacht.
Andrea Peller: „Es scheint der Mond so hell”, nein, die Sonne!
Levente Vahl: Solange ich lebe und solange er lebt
Dieses Bild zeigt eine Rekonstruktion der ursprünglichen Hochzeitstracht von Kier/Németkér. Die Braut trug von Kopf bis Fuß schwarz, vier gestärkte Unterröcke und einem Myrtenkranz auf dem Kopf. Die Kleidung der Männer war fast identisch mit der ungarischen Tracht. Auf dem Foto wollte ich ein Paar zeigen, das im Begriff war, das Sakrament der Ehe zu empfangen. Schauplatz: Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes in Kier. Auf dem Bild sind zwei Mitglieder der Kierer Deutschen Nationalitätentanzgruppe, Rebeka Rauth und Balázs Kiss, sowie der Pfarrer von Kier, József Erb, zu sehen.
Anna Erb: Glücksbringer
Die Urgroßmutter meiner Enkelin, Valentina Erb, hat in Großnaarad/Nagynyárád im Komitat Branau/Baranya gewohnt. Sie hatte eine Angewohnheit: Im Dezember füllte sie selbst genähte Säckchen mit Nüssen, selbst gemachten Keksen und getrockneten Früchten. Diese wurden an den zwei Pflaumenbäumen vor ihrem Haus befestigt. Diese sollten jedem, der an ihrem Haus vorbeikam und davon aß, Glück und Gesundheit im neuen Jahr bringen. Valentina, die auf dem Foto zu sehen ist, führt diese Tradition in modernem Stil weiter.
Dalma Lajosbányai-Erb: Die Jahre vergehen
Die Jahre vergehen, aber die Traditionen bleiben mit uns.
Bianka Faluhelyi: Ausruhen nach der Ernte
Nach einem langen Tag eine Pause zwischen den Maiskolben, so war das Leben früher auf dem Land. Arbeit, Spiel, Lachen und Gemeinschaft: Die Herbsternte war immer auch ein Fest des Miteinanders.
Zsolt Tóth: Maler
Das Foto wurde in den 1930er Jahren gemacht und zeigt den Maler István Glück aus Waschkut/Vaskút sowie seine Kollegen. An der Hauswand ist ein wunderschönes Motiv zu sehen, das mit einer Schablone angefertigt wurde, die einer von ihnen in der Hand hält. Das Foto ist Eigentum der Deutschen Selbstverwaltung Gara und stammt aus dem Nachlass von Stefan Ziel.
Gregor Gallai: Familie Gosolics (Gallai)
Der Name blieb kroatisch klingend, aber das Herz, die Seele, die Sprache war und ist deutsch… In Wudersch/Budaörs seit 1750 – Ein Bild aus dem Jahr 1903, koloriert im Jahr 2025.
Krisztina Gommermann: Kapelle unbekannten Namens aus Mutsching/Mucsi
Die Streichmusik später die Blasmusik prägten das Dorfleben über Generationen. Um 1870 gründete Georg Orf die erste Kapelle in Mutsching, später folgten auch weitere. Nach 1946 verstummten die Melodien infolge der Vertreibung, doch die Erinnerung lebt weiter. Das Originalfoto wurde von József Orbán, dem Bürgermeister von Mutsching und neuen Eigentümer des ehemaligen Hambuch-Hauses, zur Verfügung gestellt, und wurde digital aufgebessert.
Klára Hideg: Mädchenklasse in Kosart/Egyházaskozár, 1928
Auf dem Foto ist der evangelische Lehrer Jakab Ádám mit den Klassen 1-4 zu sehen. Die kleinen Mädchen sind in traditioneller Tracht. Das Bild stammt aus der eigenen Sammlung für mein Fotobuch über die Deutschen von Kosart.
Richárd Handler: Näherinnen in Bohl/Bóly
Kindergarten Tarian: Gruppenbild im Kindergarten von Tarian/Tarján, 1932
In Tarian wurde der erste Kindergarten 1895 eröffnet. Auf dem Foto ist auch Katalin Húj, eine der ältesten Frauen des Dorfes, als Kindergartenkind zu sehen.
Richárd Handler: Hausbau
Als die Häuser noch gemeinsam von der Gemeinschaft gebaut wurden…
Beatrix Holdosi-Cser: József Reidl, der Akkordeonist aus Dörötschke/Somogydöröcske
Auf dem Foto ist József Reidl, der Akkordeonist aus Dörötschke, zu sehen, der fürs Musizieren Essen als Bezahlung erhielt.
Márta Biró: Familie Tossenberger in den 1930er Jahren
Schwäbische Familie aus Tschawal/Csávoly
Károly Molnár: Die erste Hochzeit
Auf dem Foto sind meine Cousine und mein Cousin, Mária Groszeibl und László Molnár, zu sehen. Die Hochzeit meiner Eltern war ihr erstes großes Hochzeitserlebnis – kein Wunder, sie waren damals erst vier bzw. viereinhalb Jahre alt. Das Foto befindet sich im Besitz von László Molnár.
Barnabás Matuszek: Großmutter vor dem Haus
Meine Ururgroßmutter, Mária Gruber (1875-1965), vor ihrem Haus im Jahr 1960. Sie war auch eine der letzten Personen, die in Herend die traditionelle Tracht trugen.
Márta Gubó-Mártai: Lustige Burschen
Die Burschen sind nach der Arbeit auf dem Nachhauseweg in einem Weinkeller eingekehrt. Das Foto entstand 1941 in Tscholnok/Csolnok. Auch meine zwei Onkel sind darauf zu sehen, Stefan und Johann Mayer, die damals 22 und 18 Jahre alt waren.
Anita Reinicz: Junge Frau in Festtracht, Herczegfalva (heute Herzogendorf/Mezőfalva), 1915
Gergő Ruip: Sommerfest
Zu Beginn der Messe beim Sommerfest in Bonnhard/Bonyhád
Krisztina Schmidt-Gubó: Pist scho taham?
Das Foto wurde im April 2025 gemacht, als der Keller der Urgroßeltern der Kinder in Tscholnok/Csolnok abgerissen wurde. Die alte Kellertür und den Schubkarren haben wir zur Seite gelegt und aufbewahrt. Der Titel weist auf den Spruch hin, den meine Großeltern immer bei der Heimkehr von der Schule sagten.
Krisztina Gommermann: Mein Heimatdorf Mutsching/Mucsi
Mutsching ist ein kleines schwäbisches Dorf mit einer reichen Geschichte. 1946 mussten fast alle Bewohner gehen, die „Stiffoller” wurden nach Deutschland vertrieben. Heute erzählen grüne Fensterläden, alte Höfe und liebevoll restaurierte Häuser über eine schwäbische Vergangenheit, die bis heute spürbar ist.
Hanna Till: Wenn Tradition auf Moderne trifft
Die moderne Technologie erleichtert die Traditionspflege für die Blasmusiker. Immer mehr Musikanten benutzen digitale Noten. Auf dem unteren Bild spielt mein Vater auf dem Flügelhorn aus digitalen Noten. Er trägt das traditionelle Wemender Hemd. Im Hintergrund ist ein Blaufärbermotiv zu sehen.
Réka Kirch-Máté: Traditionspflege in Bonnhard/Bonyhád
Das Welttreffen der Donauschwaben im Jahre 2025 machte auch in Bonnhard Station, fürs Kulturprogramm sorgten die Tänzer des Volkstanzvereins Kränzlein.
Deutsche Nationalitätentanzgruppe Schemling: Grüß Gott in Schemling/Vértessomló
Religiöse Fotos aus Schemling: ein Gebetbuch, Mädchen mit einer Marienstatue und die Braut vor der schwäbischen Hochzeitsfeier.
Die Fotos wurden von Nóra Vörös gemacht.
Anna Lili Szabó: „Koch mit, mach mit” – Bonnhard/Bonyhád
Im Rahmen des Jugendprojekts der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen reisen ungarndeutsche Jugendliche durchs Land und filmen, wie traditionelle Gerichte zubereitet werden. Die Fotos wurden während der Dreharbeiten in Bonnhard gemacht.
Beáta Mária Farkas: Evangelische und katholische „Brautmode” in der Schwäbischen Türkei in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – auf Puppen geträumt
Die Trachten wurden von meinen Eltern, János Till und Maria Till geb. Vágvölgyi, gesammelt und von meiner Mutter eigenhändig angefertigt.
Csilla Fejes: Die Hartauer Tracht in Bildern
Márta Szepesi-Magyar: Hochzeit in der Schule
Im Mai 2025 war es wieder soweit. Wir feierten in unserer Schule, dem Prímási Schulzentrum in Gran/Esztergom, den Gisela-Tag. Das diesjährige Thema des Projekttages war die ungarndeutsche Hochzeit. Am Ende des Programms führten die Achtklässler eine ungarndeutsche Hochzeit unter großem Beifall auf.
Hier erfahren Sie mehr über die Preisträger vom Blickpunkt 2025 >>>
Der Blickpunkt Wandkalender 2026 ist erschienen >>>
Bereits zum 17. Mal haben wir uns fotografiert >>>
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Aus den Bildern der Endrunde wird wieder eine Wanderausstellung zusammengestellt, die das Land bereist. Möchten Sie, dass die Ausstellung auch in ihrer Ortschaft zu sehen sein soll? Dann nehmen Sie bitte Kontakt zum Zentrum-Büro auf (+36-1-373-0933, info@zentrum.hu)!
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Förderer: Bethlen Gábor Fondsverwalter des Ministerpräsidiums (NKUL-KP-1-2025/3-000467)• Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen • Zeitschrift Barátság • Neue Zeitung • Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler • Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher • MTVA: Unser Bildschirm, Treffpunkt am Vormittag.

