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Die Schüler der Bohler Grundschule verbrachten fünf unvergessliche Tage im malerischen Skigebiet Fanningberg in Österreich.
Unser Deutschcamp war für alle Teilnehmer ein echtes Abenteuer und bot ihnen gleichzeitig die Möglichkeit, Landeskunde live zu erleben und ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Als Vorbereitung darauf hatten wir das Buch Abenteuer im Schnee gelesen, dadurch den wichtigsten Wortschatz zum Thema gelernt und in den Kinder Neugier auf die Reise erweckt. Unsere Arbeit trug Früchte: Die Schüler konnten sich im Geschäft, im Restaurant, bei den kulturellen Programmen mit den Muttersprachlern verständigen und bekamen auch immer mehr Mut zum Sprechen. Die wunderschönen, schneebedeckten Berghänge, die frische Alpenluft und die gemeinsamen Erlebnisse schufen eine ganz besondere Atmosphäre, die zur Steigerung der Motivation zum Erlernen der deutschen Sprache bei den Kindern auch beiträgt.
Am ersten Tag kamen wir später als geplant an, so machten wir nach der Ankunft nur einen Stadtrundgang. Am nächsten Tag buchten wir den Kindern Skilehrer. Am Nachmittag wagten auch schon die Anfänger mutig ihre ersten Abfahrten vom Berg, und die Fortgeschrittenen fuhren – mit den Eltern, die als Helfer dabei waren – die Pisten hinunter. Am Abend nach der Heimkehr hielten wir einen Kinoabend. Der Film Solo mit Pink Lady handelte von einem Mädchen, das mit 16 Jahren den Ozean durchsegelt.
Die Tage waren von fröhlichem Lachen, Durchhaltevermögen, gegenseitiger Hilfe und vielen Erfolgserlebnissen geprägt. Neben dem Skifahren gab es Zeit für gemeinsame Aktivitäten, das Kennenlernen der örtlichen Kultur, das Üben der Sprache in einer muttersprachlichen Umgebung, das Erproben der ÖKO-Lebensweise und für entspannte Abende, die unsere Schulgemeinschaft zusätzlich auch stärkten. Die Kinder freuten sich auch darüber, dass sie die österreichischen Spezialitäten ausprobieren konnten, von denen sie schon so oft gelernt hatten: Spätzle, Apfelstrudel, Semmelknödel, Frittatensuppe, Kinderpunsch usw.
Am dritten Tag ging es dann zur Burg Mauterndorf, wo wir in zwei Gruppen die Burg anguckten und danach in den sechsstöckigen Turm auch hinaufstiegen. Die Führung in der Burg war gut zu verstehen, obwohl die Kinder manchmal mit den Dialektwörtern Probleme hatten.
Die Reise wurde nicht nur mit sportlichen Erlebnissen, sondern auch mit Freundschaften und ewig bleibenden Erinnerungen bereichert. Wir organisierten den Kindern zum Beispiel ein Tanzhaus am letzten Abend mit Hüttengaudi, das heißt mit Kinderpunsch von einer Holzhütte und guter deutscher Musik. Alle tanzten und sangen mit. Man konnte sehen, dass sie Mitglieder der Tanzgruppe der Schule sind. Wir boten ihnen aber auch solche Aktivitäten während der Reise an, die ihre Kenntnisse in den Fächern Deutsch und Landeskunde erweiterten.
Am Freitag früh am Morgen packten wir zuerst die Koffer, dann fuhren wir los und machten eine Stadtrallye. Anhand eines Aufgabenblattes mussten die Kinder in Gruppen mit Erwachsenen in der Kleinstadt die Sehenswürdigkeiten aufsuchen. Interessant waren hier die Treppenförmige Häuser und das Institut für Frauenrechte.
Wir sind für dieses wundervolle Wintererlebnis äußerst dankbar! Wir verliebten uns in diese Gegend und erwarten schon unsere nächste Reise auf ein weiteres deutschsprachiges Gebiet.
Anita Müller

