Auch in Dombóvár gibt es von nun an Essen auf Rädern

Quelle: LdU

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Die Tolnauer Stadt Dombóvár schließt nun die diesjährige Reihe jener Ortschaften, die vom Bundesministerium des Innern (BMI) durch Vermittlung der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) einen Kleinbus erhalten haben. Das BMI unterstützte nämlich auch 2014-2015 soziale Unterfangen und Gemeinschaftsstärkung in ungarndeutschen Gemeinden, und zwar damit, dass sie es den Ortschaften ermöglichte, sich einen Kleinbus praktisch zum Viertelpreis anschaffen zu können. Die deutsche Selbstverwaltung von Dombóvár bewarb sich nun schon zum zweiten Mal um die Möglichkeit, ihre bedürftigen Einwohner mit nach Hause geliefertem Essen versorgen zu können – diesmal mit Erfolg. Die Schlüssel des zum Transport von neun Personen geeigneten Kleinbusses übergaben den Domóvárern Dr. Hajnalka Gutai, Leiterin der Geschäftsstelle der LdU und Dr. Michael Józan-Jilling, LdU-Beirat für soziale Angelegenheiten.

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Das für soziale Zwecke dienende BMI-Projekt „Essen auf Rädern“ gibt es seit 2001. Dank dessen ist seither es in zahlreichen ungarndeutschen Gemeinden wesentlich einfacher geworden, die älteren Einwohner der Ortschaft zu versorgen: ihnen warmes Essen zu transportieren oder sie zum Arzt zu fahren. Auch die jüngeren Generationen sind dankbar und benutzen den Kleinbus, wenn sie sich beispielsweise mit ihrer ungarndeutschen Kulturgruppe zu einem Auftritt begeben müssen.

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Auch in Dombóvár kam für den Kaufpreis des fast zehn Millionen Forint werten Fahrzeuges zu 75% das BMI auf, die restlichen 25% finanzierte als Selbstbeteiligung die Selbstverwaltung der Stadt. Der Bus wird vor allem zur Versorgung von bejahrten Menschen der Stadt und ihrer Umgebung eingesetzt: die von den vereinigten Sozialeinrichtungen versorgten Einwohner von Dombóvár sowie der umliegenden Gemeinden Gyulaj und Szakcs werden mit der Hilfe des neuen Fahrzeuges jeden Tag warmes Mittagessen bekommen, und wenn sie zum Beispiel zum Arzt müssen, brauchen sie nicht mit dem Bus zu fahren, weil es wesentlich einfacher ist, zu Hause in den Kleinbus einzusteigen und dort schon bald auch wieder auszusteigen.

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