Bibliothek @deSimányi Frigyes: Baranya megye tájházai, emlékházai, népi épületei

Simányi Frigyes: Baranya megye tájházai, emlékházai, népi épületei

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Das 2016 erschienene Buch von Frigyes Simányi ist ein längst überfälliges Werk für Liebhaber der ungarischen Volksarchitektur, denn bisher gab es nur wenige umfassende Veröffentlichungen über die ungarischen Heimatmuseen. Die Besonderheit dieses Bandes liegt darin, dass er nicht nur die Gebäuden selbst vorstellt, sondern auch das kulturelle Erbe beleuchtet, das sich hinter ihnen verbirgt, mit besonderem Augenmerk auf die Bauweise und Traditionen der ungarndeutschen Volksgruppe.

Das Komitat Branau ist eine der bedeutendsten Regionen der ungarndeutschen Gemeinschaft. Im Buch erfahren wir, wie die Schwaben hier lebten, wie ein traditionelles Bauernhaus aufgebaut war, welche Bautechniken verwendet wurden und wie sich dies im Alltag widerspiegelte. Die Heimatmuseen sind nicht bloß Museen, sie sind lebendige Zeugnisse der Kultur, Religiosität, Arbeitsmoral und des Familienlebens einer Gemeinschaft.

Das Buch stellt die typischen Merkmale der deutschen Volksarchitektur vor: Lehmziegelbau, Fachwerk-Technik, die hofseitige Anordnung der Häuser, die bunt bemalten Giebel und die sorgfältige Gliederung der Hofräume. Die Heimatmuseen geben ein Bild vom damaligen Leben, von den Haushaltsgeräten, Möbeln und sogar von der traditionellen Kleidung.

Der Band lässt auch die ethnische Vielfalt der Region nicht außer Acht. Die Volksarchitektur der kroatischen und der serbischen Gemeinschaften, die das kulturelle Mosaik der Branau zusätzlich bereichert, wird ebenfalls dargestellt. Die einzelnen Heimatmuseen erinnern auch an das Zusammenleben der verschiedenen Volksgruppen.

Der Autor hat sowohl aus ortsgeschichtlicher als auch aus volkskundlicher Sicht gründliche Arbeit geleistet: Zu jedem Heimatmuseum findet man Informationen über die Geschichte, Bevölkerung und Traditionen des jeweiligen Ortes. Am Ende des Buches erleichtern nützliche Anhänge, z. B. Ortsverzeichnisse, die Planung von Besuchen an diesen besonderen Orten.

Das Buch wurde auf Ungarisch verfasst, enthält aber auch Bildunterschriften auf Englisch und Deutsch.

Dieser Band ist besonders wertvoll für alle, die entdecken möchten, wie unsere Vorfahren einst auf dem Land lebten und wie dieses Wissen heute in den Heimatmuseen des Komitats Branau bewahrt wird.

Simányi Frigyes: Baranya megye tájházai, emlékházai, népi épületei. Rural Heritage, Folk and Commemorative Buildings in Baranya Country. Volksgebäude, Landhäuser, Gedenkstätten des Komitats Baranya/Branau
Budapest: Romanika Verlag, 2016
168 Seiten
Sprache: Ungarisch; Bildunterschriften: Ungarisch, Deutsch, Englisch

Die empfohlenen Bücher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek – wenn nichts weiteres Angegeben – nur zur Leihe zugänglich.Weitere Informationen: info@bibliothek.hu
Webseite: www.bibliothek.hu

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.