Praktikant trifft: 24. Internationales Buchfestival Budapest

Quelle: Zentrum

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Am Freitag, dem 21. April, durfte ich das 24. Internationale Buchfestival in Budapest besuchen. Die Messe fand vom 20. bis zum 23. April im Millenáris Park statt und richtete sich vorrangig an Fachpublikum, jedoch wurden auch Romane vorgestellt. Über die offizielle Internetseite konnte ich mich im Vorfeld über die Anreise, das Programm und die besonderen Gäste informieren. Neben Ungarisch war die Seite auch in Englisch verfügbar. Ehrengäste, beziehungsweise das Thema waren diesmal die Visegrád-Länder und ihr gemeinsamer Literaturmarkt. Die Viseárd-Gruppe besteht aus den vier Staaten Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Zusammen bilden sie eine lose Kooperation in Mittelosteuropa, ähnlich wie Skandinavien für Nordeuropa oder die BeNeLux-Länder.

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Die Messe war in zwei Hallen unterteilt – eine für den internationalen Bereich und eine für Kinder- und Jugendliteratur. Diese Aufteilung hat mir sehr gut gefallen, weil in den Bereichen dadurch weniger Gedränge herrschte. Ich fand das Ausstellungsangebot und die Neuerscheinungen sehr interessant, aber verliebt habe ich mich am Druckfrischstand, dem Gemeinschaftsstand der Schweizer Botschaft, des Österreichischen Kulturforums und des Goethe-Instituts, in eine Neuauflage der Maria-Theresia Biographie anlässlich ihres 300. Geburtstages von Barbara Stollberg-Rilinger. Ich kenne ihre Texte noch aus dem Studium und bin sehr interessiert, wie ihre neue Monographie sein wird.

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Insgesamt war mein Eindruck von dem Buchfestival ein sehr angenehmer. Ich hatte mir die Messe größer und voller vorgestellt, weil ich bis jetzt nur die Buchmessen von Frankfurt/Main und Leipzig kenne, wo jedes Jahr Besucherrekorde in Millionen gemessen werden und die Fangemeinden von Fantasiebüchern selbstgemachte Kostüme im Wert von zwei Monatsmieten präsentieren. Bei diesem Buchfestival hier konnte ich mir sogar einmal Bücher anschauen, ohne einen Stau zu verursachen – auch wenn meine Sprachbarriere dem Stöbern etwas im Weg stand.

Susi Bogen

Magyarwechsle die Sprache

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