„Demokratie muss gelernt werden”

Quelle: Zentrum

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Unter diesem Motto wurden im Rahmen des Projekttages „Wahlen” den Schülern der 11.-12. Klassen im Ungarndeutschen Bildungszentrum in Baje die Grundlagen des ungarischen Wahlsystems vertraut gemacht.

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Wie können sich die Nationalitäten in Ungarn an den Parlamentswahlen und den Kommunalwahlen beteiligen? Auf diese Frage konnten die Teilnehmer in der Form einer Wahlsimulation Antwort bekommen, indem sie die wichtigsten Elemente des Wahlprozesses spielerisch geübt haben. Sie haben Organisationen gegründet, Kandidaten gestellt, Programme geplant, Wahlplakate, Flugblätter und Stimmzettel angefertigt, Wahlreden geschrieben, die als Höhepunkt des Tages von den Spitzenkandidaten in der Aula vorgetragen wurden (natürlich alles in deutscher Sprache). Anschließend wurden alle Anwesenden zur Urne gebeten und sie konnten die besten vier Kandidaten in die „Nationalitätenselbstverwaltung der Schüler“ wählen.

Während die Stimmen zusammengezählt wurden, konnten alle Interessenten einem Podiumsgespräch mit Emmerich Ritter, dem Parlamentssprecher der Ungarndeutschen, zuhören, der u. a. die Zuhörer darüber informiert hat, dass die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen in der Hoffnung einen Abgeordneten mit vollem Recht ins Parlament schicken zu können beschlossen hat, mit einer eigenen Liste an den Wahlen 2018 teilzunehmen. Dazu sei der erste Schritt, dass sich möglichst viele im Wählerverzeichnis als Ungarndeutsche registrieren lassen.

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