Ibolya Hock-Englender ist die neue Vorsitzende der LdU

Quelle: LdU

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Bei der Sitzung der Vollversammlung der Landesselbstverwaltung am 25. Mai in Budapest hat das höchste Gremium der Ungarndeutschen eine neue Vorsitzende gewählt. Nach der Abdankung der vorherigen LdU-Chefin, Olivia Schubert ab dem 1. Mai – die ihren Posten aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste – übernahm die Leitung provisorisch ihre Stellvertreterin, Eva Waldmann-Baudentisztl. Die Vollversammlung wählte nun Ibolya Hock-Englender zur neuen Vorsitzenden.

Ibolya_Hock-Englender

Ibolya Hock-Englender ist die für Bildungsangelegenheiten verantwortliche Beirätin der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen. Seit 1994 ist sie Mitarbeiterin des Valeria-Koch-Bildungszentrums in Fünfkirchen, seit 2010 bekleidet sie den Posten der Direktorin, und ist auch als Nationalitätenexpertin und Lehrbuchautorin tätig. Seit langer Zeit ist sie Mitglied der Vollversammlung der Landesselbstverwaltung, und ist eine im Bereich der Nationalitätenbildung – die einen beträchtlichen Teil der Tätigkeit der LdU ausmacht – überaus erfahrene Expertin. Über ihren eigenen Fachbereich hinaus hat sie einen globalen Überblick über die gesamte Tätigkeit der Selbstverwaltung, da sie mit dem 2018 verstorbenen Vorsitzenden, Otto Heinek eng zusammengearbeitet hat. Die aktive Mitgestalterin des ungarndeutschen öffentlichen Lebens ist als neue Leiterin der Garant für die Kontinuität.

„In der vergangenen Zeit sind uns mehrere erschütternde Ereignisse widerfahren, und bis zu den Wahlen bleibt uns nur wenig Zeit. Es ist für unsere ungarndeutsche Gemeinschaft enorm wichtig, dass auch weiterhin eine Stetigkeit, eine gewisse Sicherheit da ist. Durch diesen neuen Posten nehmen meine Aufgaben und auch meine Verantwortung deutlich zu, darum war es keine leichte Entscheidung, dieses Amt zu übernehmen“, so die frisch gewählte Vorsitzende. „Im Oktober wählt die künftige Vollversammlung einen neuen Vorsitzenden aus ihren eigenen Reihen. Aber auch bis dorthin ist es für mich besonders wichtig, dass die Arbeit an der von mir geleiteten Bildungseinrichtung reibungslos läuft, und ich bin froh, ein starkes und unterstützendes Kollektiv hinter mir zu haben. Die Vollversammlung muss ebenfalls nach wie vor als starkes Team zusammenarbeiten, denn nur so können wir erfolgreich im öffentlichen Leben Ungarns auch weiterhin präsent sein. An dieser Stelle möchte ich der stellvertretenden Vorsitzenden, Frau Eva Waldmann-Baudentisztl dafür danken, dass sie nach dem Unfall unserer Vorsitzenden die Aufgaben übernommen hat und für unsere Gemeinschaft da war.”

Schon in den kommenden Monaten stünden wichtige Aufgaben bevor, auf die sie sich besonders konzentrieren muss – verdeutlichte Ibolya Hock-Englender: Vor allem die Vorbereitung auf die Nationalitätenwahlen im Herbst, die Zusammenstellung der Komitatslisten und der Landesliste, die Vorbereitung der Berichte und Pläne bezüglich der LdU-Strategie, sowie die ungehinderte Aufrechterhaltung und Ausbreitung des Stipendienprogramms für Nationalitätenpädagogen in Zusammenarbeit mit dem Parlamentsvertreter.

(Foto auf der Hauptseite: Gregor Gallai)

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