NachrichtenDer Geisterfahrer wäre im März dieses Jahres 60

Der Geisterfahrer wäre im März dieses Jahres 60

János Szabó: geboren 1947 in Budapest, gestorben 1995 in Budapest. Studium der Germanistik und Slawistik in Budapest und Jena.

Unterrichtete seit 1987 am Lehrstuhl für deutschsprachige Literaturen des Germanistischen Instituts der Eötvös-Loránd-Universität Budapest.

Schwerpunkt in Forschung und Lehre: deutschsprachige Literaturen im 20. Jahrhundert (vor allem Schweiz und Österreich), ungarndeutsches Schrifttum. Über zweihundert Fachpublikationen. Mehr als 500 Arbeiten (populärwissenschaftliche Artikel zu literarischen und kulturellen Themen, Buchbesprechungen, kritische Essays) sind von ihm in der Neuen Zeitung erschienen.

„Geisterfahrer“ heißt nach seinem eigenen Willen der Sammelband, der seine klugen, an Karl Kraus, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Frigyes Karinthy und zahlreichen anderen Autoren, mit deren Werk er sich wissenschaftlich auseinandersetzte, geschulten und in der Neuen zeitung veröffentlichten Glossen „Aus dem Notizbuch eines Germanisten“ enthält.

(Auszug aus dem Artikel von Béla Szende im DK1997, S. 299-303)

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.