NachrichtenRock´n Run - Ein Hörspiel

Rock´n Run – Ein Hörspiel

Die Kulturmanager des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) am Haus der Ungarndeutschen in Budapest und beim Deutschen Forum (DFDR) in Sathmar sowie die Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher (GJU) organisierten im Februar und März 2007 ein rumänisch-ungarisches Hörspielprojekt.

Das zweiteilige Projekt richtete sich an Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren, die über sehr gute Deutschkenntnisse verfügen. Die Zusammenarbeit erzielte neben der Vermittlung der deutschen Sprache die Bekanntmachung der Teilnehmer mit den technischen Umgangsmöglichkeiten mit akustischem Material. Dabei sollte ihnen mit Hilfe eines medienpädagogischen Ansatzes ein Verständnis für Ausdrucksweisen im Audiobereich entwickelt werden.

Die Handlung des Hörspiels: Die 17-jährige Lisa aus Rumänien ist unzufrieden. Ihre Mutter ist beruflich ständig unterwegs, die Oma kocht immer dasselbe, ihr kleiner Bruder geht ihr auf die Nerven und zu allem Überfluss hört der Vater ständig schwäbische Volksmusik und will Lisa in der traditionspflegenden Tanzgruppe anmelden. Heimliche Zuflucht findet Lisa bei der Band ‚Mohead‘, in der sie Sängerin und Frontfrau ist. Von ihrer musikalischen Ambitionen und ihrer Band wissen aber ihre Eltern nichts. Als die Band das Angebot bekommt auf einem Bandfestival in Budapest zu spielen, gerät Lisas kleine Welt gehörig durcheinander.

Es ist eine Geschichte, in dem nicht nur die Pubertätsprobleme Jugendlicher angesprochen werden sollen, sondern auch aktuelle Migrationskonflikte. Der sich stark zu seiner deutschen Herkunft bekennende Vater steht im Konflikt mit seiner „assimilierten“ Tochter, die der deutschen Identität und dem damit verbundenen Brauchtum ablehnend gegenübersteht. Auf diese Weise werden die Bedeutung von Traditionen und die Probleme von Identitätsverlust, Assimilation bewusst gemacht.

Im Anschluss an die Vorführung des Hörspiels wird ein Publikumsgespräch über die Durchführung und die Inhalte des Projektes stattfinden. Anwesende Teilnehmer des Hörspielprojektes erzählen von ihren Erfahrungen und Erlebnissen bei der Erstellung des Hörspiels und darüber, wie das Hörmaterial an Schulen, in den Medien gebraucht werden kann.

Die Veranstaltung wird vom Institut für Auslandsbeziehung (ifa), und von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) gefördert und findet in deutscher Sprache statt. Für weitere Informationen steht Ihnen gerne das ifa-Büro im Haus der Ungarndeutschen telefonisch unter (1) 269 1081 oder per Email: hdu-info@zentrum.hu zur Verfügung.

Rock´n Run – Ein Hörspiel

Hörspielpräsentation

17.05.2007, 18:00 Uhr

Haus der Ungarndeutschen, Veranstaltungssaal

Links:

Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart

Haus der Ungarndeutschen

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.