NachrichtenWenn sich die Familie Talics trifft…

Wenn sich die Familie Talics trifft…

Am 14. Juli veranstaltete die Familie Talics ein Familientreffen in Újbarok, an dem insgesamt 80 Erwachsene und 30 Kinder teilnahmen. Márta Krammer schickte dem Zentrum davon einige Fotos sowie einen Bericht.

„Wir haben einen Stammbaum angefertigt und die Fotos derjenigen, die leider nicht mehr dabei sein konnten, auf einen Paravent geklebt. Das Treffen fand im Kulturhaus von Újbarok statt und das Wetter war wie angekündigt wirklich schön. Viele von uns fühlen sich stark mit Újbarok verbunden: wir sind hier aufgewachsen, unsere Eltern haben hier gelebt. Es sind aber auch viele aus Debrezin, der Totiser Kolonie und aus Deutschland angereist.

Der Koch hat ein sehr leckeres Rindergulasch gekocht, danach gab es gegrilltes Hähnchen. Meine Cousinen haben viele verschiedene Kuchen gebacken. Ich hatte etwas Angst vor der Veranstaltung, weil ich noch nie in meinem Leben ein so großes Programm organisiert habe. Aber alles hat geklappt und die Gäste haben mitgeholfen. Die Kapelle aus Újbarok sorgte für die passende musikalische Untermalung.

Nach dem Abendessen gingen wir zum Friedhof und zündeten Teelichter an. Die Kinder wurden währenddessen erfolgreich von einem Clowndoktor unterhalten.

Viele Gäste haben sich hier zum ersten Mal getroffen. Die Kapelle spielte bis vier in die frühen Morgenstunden, alle feierten und keiner wollte nach Hause gehen. Dadurch, dass ich eine große Familie habe und wir deswegen am Wochenende oft bis zu 20 Gäste beherbergen, empfand ich eine solch große Gesellschaft als sehr angenehm. Der Erfolg des Treffens zeigt, wie sehr unsere Familie zusammenhält.”

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

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Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.