NachrichtenRobert Balogh: „Schvab Trilogie”

Robert Balogh: „Schvab Trilogie”

Lesung und Gespräch mit dem Autor (in ungarischer Sprache)

04. Oktober, 19.00 Uhr – Haus der Ungarndeutschen, Veranstaltungssaal – Moderation: Wilhelm Droste (Dozent der Universität ELTE in Budapest, Publizist)

Der aus dem ungarndeutschen Dorf Wemend stammende und in Pécs u. a. als Redakteur des Online-Kulturmagazins „Terasz” wirkende Autor Robert Balogh schreibt zwar in ungarischer Sprache, thematisch könnte sein Werk jedoch kaum ungarndeutscher sein. Seine ersten drei Bücher ergeben eine Trilogie, in der Grundelemente der ungarndeutschen Identität auf eine innovative, jedoch traditionsbewusste Weise angesprochen werden. Der mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnete Autor deckt ungarndeutsche Identitätsinhalte, unverarbeitete traumatische Erfahrungen des ungarndeutschen Alltags und der ungarndeutschen Geschichte auf, die als persönlichkeitsspaltende Kräfte im Unbewussten wirksam sind und provoziert die Konfrontation mit diesen Inhalten.

Da das Schvab evangiliom (2001), das Schvab legendariom (2004) und das Schvab diariom (2007) bereits nach der Erscheinung als Untersuchungsgegenstand verschiedener wissenschaftlicher Arbeiten dienten und inzwischen im literarischen Unterricht als Stoff verwendet werden, ist es eine besondere Freude ihn und sein Werk am vierten Oktober am Haus der Ungarndeutschen präsentieren zu können. Für ein spannendes Gepräch sorgt Wilhelm Droste, Publizist und Dozent der ELTE, der den Autor schon einmal in Berlin moderiert hat.

Die Fortsetzung der Veranstaltung folgt am 25. Oktober im Café Eckermann, wo die deutschsprachige Lesung unter Mitwirkung des Drei-Raben-Kreises mit Musik und projezierten Bildern ein komplexes Erlebnis der Sinne bieten wird.

Die Veranstaltung wird vom Institut für Auslandsbeziehung (ifa) sowie von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) gefördert und findet diesmal in ungarischer Sprache statt.

Für weitere Informationen steht Ihnen gerne das ifa-Büro im Haus der Ungarndeutschen telefonisch unter (1) 269 1081 oder per Email: info@hdu.hu zur Verfügung.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.