NachrichtenWartburgpreis an Ferenc Mádl

Wartburgpreis an Ferenc Mádl

Der diesjährige Wartburgpreis geht an den ehemaligen ungarischen Staatspräsidenten Ferenc Mádl. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung soll am 28. Oktober im Festsaal der Wartburg verliehen werden, wie die Wartburg-Stiftung am Mittwoch in Eisenach (Thüringen) mitteilte.

Der Jura-Professor Mádl war von 2000 bis 2005 ungarischer Staatspräsident. Heute ist der Experte für internationales Zivilrecht wieder als Professor in Budapest tätig.
Begründet wurde die Auszeichnung damit, dass der 76-Jährige ein Wegbereiter der Eingliederung Ungarns in die Europäische Union gewesen sei. Der Preis wird seit 1992 für die Verdienste um die europäische Einigung vergeben.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.