NachrichtenHöchste Auszeichnung der Bundeswehr an zwei Ungarn

Höchste Auszeichnung der Bundeswehr an zwei Ungarn

Am 13. Dezember 2007 wurden durch den Gesandten der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Herr Walter Haßmann und den Verteidigungsattaché Oberst i.G. Jürgen Erbeck Herr Oberst Dr. László Schandl und Herr Oberstleutnant d.R. György Ivánfalvi mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber ausgezeichnet.

Das Ehrenkreuz der Bundeswehr ist die höchste Auszeichnung für besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland und der Bundeswehr, die der Bundesminister der Verteidigung vergeben kann.

Oberstarzt Dr. Schandl war zum Zeitpunkt des Anschlages gegen deutsche Soldaten am 7. Juni 2003 im deutschen Feldhospital in Kabul eingesetzt. Zu diesem Zeitpunkt war er als klinischer Direktor des Hospitals tätig. In seiner Tätigkeit war er für Koordination der Notbehandlung der im Krankenhaus eintreffenden Verwundeten und ihre weitere Versorgung verantwortlich. Seit 1995 kommt Oberstarzt Dr. Schandl eine Schlüsselrolle in der deutsch – ungarischen Zusammenarbeit im Sanitätsbereich zu. Er spielte eine herausragende Rolle bei der Ausarbeitung und Koordination der Aufgaben des gemeinsamen deutsch – ungarischen Feldhospitals. Zu seinen Aufgaben gehörten u.a. die Festlegung der personellen Anforderungen und der erforderlichen Ausbildungsmaßnahmen. Er engagierte sich darüber hinaus im Bereich der Zusammenarbeit und der Intensivierung der gegenseitigen Verbindungen zwischen dem „Honvéd“ Krankenhaus Budapest und dem Bundeswehrkrankenhaus Berlin. Oberstarzt Dr. Schandl hat sich aussergewöhnliche Verdienste im Bereich der deutsche-ungarischen Zusammenarbeit erworben, darüber hinaus hat er durch sein Handeln im Militärhospital Kabul entscheidend dazu beigetragen den verletzten deutschen Soldaten die bestmögliche ärztliche Versorgung zukommen zu lassen.

Oberstleutnant a.D. Ivánfalvi hat als Dolmetscher von Anfang an den guten Kontakt zur Bundeswehr und zum Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw) gesucht. Bei Verhandlungen und Ausarbeitungen der Patenschaftsverträge, die, beginnend mit den Bezirksgruppen Oberbayern und Veszprém, sich mittlerweile auf mehrere Landes -und Bezirksverbände in Deutschland und Ungarn erstrecken, wie auch bei deutsch – ungarischen Seminaren und Tagungen, hat OTL a.D. Ivánfalvi seine hervorragenden Deutschkenntnisse bewiesen. Ohne seinen ständigen Einsatz für die Einrichtung und Pflege von Patenschaften zu den Reservistenkameradschaften des VdRBw wären viele Vorhaben nicht möglich gewesen. Letztendlich wären die Patenschaften ohne seine Mithilfe nicht ins Leben gerufen worden. Bei Benefizveranstaltungen im Rahmen der Reservistenarbeit der Bezirksgruppe Oberbayern hat er als Dolmetscher hervorragende Dienste geleistet. Mit seiner Hilfe konnten Kontakte zu lokalen Behörden hergestellt und somit ein reibungsloser Ablauf der Unterstützungsleistungen sichergestellt werden. Durch sein Engagement hat Oberstleutnant Ivánfalvi zur Steigerung des Ansehens der Bundesrepublik Deutschland, der Soldaten der Bundeswehr und ihrer Reservisten wesentlich beigetragen.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.