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Meine Zeit beim Zentrum – Ein Resümee

Im Rahmen meines Studiums „Diplom-Erziehungswissenschaften, Hauptfach Erwachsenenbildung“ absolvierte ich mein Pflichtpraktikum beim Kultur- und Informationszentrum von 1. Juni bis 31. August.

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Da ich zuvor 3 Monate lang ein Praktikum an einer Partnerhochschule meiner Hochschule in Kecskemét im Bereich der Erwachsenenbildung absolvierte, freute ich mich sehr, weitere Eindrücke und Erfahrungen in einem anderen Bereich der Erwachsenenbildung sammeln zu können.

Kulturarbeit interessierte mich schon immer sehr und da ich mich auch in meiner Freizeit mit Kulturen beschäftige, war ich sehr gespannt auf meine Aufgaben.

Spannend fand ich auch, dass ich die Möglichkeit hatte, an Programmen teil zu nehmen und darüber Berichte für die Internetseite des Zentrums zu verfassen. Das Highlight war eine 4-tägige Fortbildung für Theatergruppenleiter in Pécs, bei dem 2 Workshops angeboten wurden bei denen man sich im Stockkampf üben konnte oder verschiedenste Dinge im Bereich der Theaterpädagogik ausprobieren konnte.

Da ich bereits seit Ende Februar in Budapest war, konnte ich die den Frühling sowie einen wunderschönen Sommer erleben und die Stadt von ihren schönsten Seiten erleben.

Ich war beeindruckt von der ungarndeutschen Minderheit und den Programmen die für sie veranstaltet wurden.

Zuvor waren mit die Donauschwaben ein Begriff. Doch durch mein Praktikum lernte ich sehr viel über die Selbstverwaltungen und Vereine die sehr gut organisiert und auch sehr weit verbreitet sind.

Ich wurde sehr lieb im Haus der Ungarndeutschen aufgenommen und fand mich sehr schnell in der familiären Atmosphäre zurecht.

Mein Praktikum war sehr abwechslungsreich und ich konnte mich sehr gut einbringen und für meine Zukunft könnte ich mir sehr gut vorstellen in einem Unternehmen wie diesem zu arbeiten. So kann ich durch diese Erfahrung auch mein Studium mit einem anderen Blickwinkel betrachten und konnte für mich herausfinden, welchen Schwerpunkt ich in meinem Studium weiterhin setzen möchte.

Ich blicke auf eine interessante Zeit zurück und würde diesen Auslandsaufenthalt und dieses Praktikum jederzeit wieder machen. Es ist wirklich zu empfehlen!

Ich möchte mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen recht herzlich für die schöne Zeit bedanken und werde gerne daran zurückdenken.

Simone Wolf

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.