NachrichtenWie ich zum Zentrum kam – Vorstellung eines neuen Mitarbeiters

Wie ich zum Zentrum kam – Vorstellung eines neuen Mitarbeiters

Mein Name ist Christian Mankel und seit Montag, dem 25.08.08, bin ich für den Zeitraum von zwei Monaten Mitarbeiter im Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum.

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Ein Programm der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung führte mich nach Budapest. Genau gesprochen handelt es sich um eine Stipendiatenförderung die zur Europäischen Integration und zum Kulturaustausch beitragen soll. Das Ziel der Europäischen Integration ist eine grenzüberschreitende gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie erfordert fachliche Kompetenz, Weltoffenheit und Kooperationsbereitschaft und verlangt ein gemeinsames Verständnis davon, wo Herausforderungen und Chancen liegen. Mit „kafka“, dem Kommunalen Austausch für Fortbildung und Kooperation junger Akademiker möchte die Hertie-Stiftung ihren kleinen Teil zur Fortschreibung des Integrationsprozesses beitragen. Im Jahr 2003 zwischen den Partnerstädten Frankfurt und Krakau initiiert, hat sich „kafka“ inzwischen auf insgesamt sieben Städte erweitert, es umfasst im Jahre 2008 Angebote für Studenten aus den Städten Frankfurt, Leipzig, Krakau, Danzig, Prag, Brünn und Budapest.

Ich, als Public Management Student aus Frankfurt am Main, habe mich für die Teilnahme am „kafka“ Programm in Budapest beworben. Meine Entscheidung fiel deshalb auf Budapest, weil mir dort zum einen die spannendste Stelle geboten wurde, auf die ich im unteren Abschnitt nochmals eingehen werde und weil mir zum anderen die Stadt einfach äußerst sympathisch ist. Budapest kann auf solch eine vielfältige Geschichte zurückblicken. Die Stadt verkörpert Moderne und Tradition zugleich, sie hat spannende Einflüsse aus verschiedensten Kulturen und die Menschen wirken nahezu komplett freundlich und höflich. Neben mir sind weitere 8 Studierende aus Frankfurt nach Budapest gekommen, um hier in unterschiedlichen Einrichtungen ein gefördertes zweimonatiges Praktikum zu absolvieren. Im Gegenzug dafür sind Studierende aus dem Budapester Raum nach Frankfurt gegangen, um dort ein gleich langes Praktikum zu absolvieren und zum gegenseitigen Know-How Austausch beizutragen.

Von den angebotenen Arbeitsstellen sprach mich die Aufgabe bei der Ungarndeutschen Landesselbstverwaltung – dem Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum direkt am stärksten an. Dies lag einmal daran, dass ich an Minderheitenpolitik ohnehin interessiert bin. Zum anderen empfinde ich eine Tätigkeit, bei der man dazu beitragen darf eigenes Kulturgut im Ausland aufrecht zu erhalten und zu stärken, als durchweg sinnvoll und wichtig.

Dementsprechend bin ich sehr dankbar dafür, dass ich die hießige Stelle am Montag antreten durfte. Mit Freude und viel Engagement werde ich die Interessen der Ungarndeutschen Minderheit vertreten und versuchen möglichst viele neue Erfahrungen und Eindrücke am 11.10.08 mit nach Frankfurt zurückzunehmen.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.