BuchtippManfred Peters (Hg.): Seitensprünge

Manfred Peters (Hg.): Seitensprünge

Die Anthologie “Seitensprünge” enthält Gedichte und Prosa von AutorInnen, die zur belgischen, italienischen bzw. ungarischen deutschen Minderheit gehören. Jedes Land wird von je 10 zeitgenössischen DichterInnen bzw. SchriftstellerInnen repräsentiert, Ungarn von Erika Áts, Béla Bayer, Robert Becker,Koloman Brenner, Ludwig Fischer, Angela Korb, Josef Michaelis, Stefan Raile, Robert Stein und Stefan Valentin. Die Werke wurden in thematischen Kapiteln gegliedert, wie zum Beispiel “Identität” oder “Liebe”. Am Ende des Bandes wird sowohl die kurze Geschichte der einzelnen deutschen Minderheiten, als auch der Lebenslauf der AutorInnen veröffentlicht.

Seitensprunge

Das Buch ist empfehlenswert für alle Literaturliebhaber, besonders denen, die gerne die verschiedene deutsche Minderheitenliteraturen vergleichen möchten.

Aus dem Klappentext:

“Die Rahmenbedingungen der ausgewählten Regionalliteraturen sind grundverschieden. Dennoch gibt es viele gemeinsame Charakteristika, wie die Verdrängung der oft traumatischen Geschichte, Identitätssuche, Sprachkonflikt oder Heimatverbundenheit. Seit den 1970-er Jahren hat sich ein neues Selbstbewusstsein entwickelt und die Neubelebung des Literaturbetriebs unabhängig voneinander vollzogen. Das Besondere dieser Literatur zeichnet sich nicht durch regionale Eigenheiten aus, sondern durch Grenzüberschreitung.”

Manfred Peters (Hg.): Seitensprünge. Literatur aus deutschsprachigen Minderheiten in Europa
Wien ; Bozen : Folio, 2009
253 S.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.