BuchtippAnton Treszl: Wer ist wer?

Anton Treszl: Wer ist wer?

Das erste ungarndeutsche Biographielexikon ist zwar nicht neu, aber es ist immer noch ein lückenfüllendes Werk. Im Buch sind die Lebensgeschichten 285 ungarndeutscher Persönlichkeiten zu finden, darunter sowohl lang verstorbene Berühmtheiten als auch unsere Zeitgenossen.

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Im Lexikon können wir unter anderem über Politiker (z. B. Kuno Klebelsberg), Architekten (Michael Pollack), Historiker (Georg Pray) und Künstler (Michael Munkácsy) lesen. Beim Durchblättern des Buches bekommt man einen Eindruck davon, in welch großem Ausmaß das Ungardeutschtum zu Ungarns Kultur beigetragen hat. Zum Buch gehören zwei Landkarten, an denen die wichtigsten Schauplätze der im Band behandelten Personen dargestellt sind. Einziges Problem des Werkes ist, dass es leider bisher nicht aktualisiert wurde.

Das Lexikon ist ein wertvolles Nachschlagewerk, aber es lohnt sich auch, es durchzulesen. Besonders empfehlenswert ist es für Schüler der Nationalitätenschulen.

Anton Treszl: Wer ist wer? Erstes ungarndeutsches Biographielexikon
Grünstadt : Eigenverlag des Autors, 1993
208 S. ; ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.