BuchtippFrank Almai, Ulrich Fröschle (Hrsg.): Deutsche in Ungarn - Ungarn und Deutsche

Frank Almai, Ulrich Fröschle (Hrsg.): Deutsche in Ungarn – Ungarn und Deutsche

Der 2004 beim Thelem Verlag erschienene Studienband untersucht die Thematik des Ungarndeutschtums aus der Perspektive mehrerer Wissenschaftsdisziplinen. Unter den acht Studien, die im Werk veröffentlicht wurden, gibt es Beiträge aus dem Bereich der Geschichtswissenschaft, der Linguistik, der Volkskunde, der Literaturwissenschaft und der Demographie.

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Die Autoren sind anerkannte Experten ihrer Sachgebiete wie zum Beispiel Gerhard Seewann, Mathias Beer und Márta Fata. Da die Sprache der Publikation sehr verständlich ist, kann der Band auch für Laien ein aufschlussreicher Lesestoff sein.

Klappentext des Buches:
“Der Band ist exemplarisch jenem spezifischen mitteleuropäischen Kulturraum gewidmet, der durch das Zusammenleben von Ungarn und Deutschen in Ungarn konstituiert wurde und wird. Experten aus unterschiedlichen Disziplinen eröffnen mit ihren Beiträgen vielfach perspektivierte Blicke auf Geschichte und Gestalt einer nicht immer spannungslosen kulturellen Vielfalt, die heute – nach den Verheerungen des 20. Jahrhunderts – in vielen Teilen als Erinnerungsraum erst wieder zu rekonstruieren ist.”

Frank Almai, Ulrich Fröschle (Hrsg.): Deutsche in Ungarn – Ungarn und Deutsche. Interdisziplinäre Zugänge
Dresden : Thelem, 2004
(Mitteleuropa-Studien, 6.)
183 S., ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.