BuchtippEszter Propszt (Hrsg.): Die ungarndeutsche Gegenwartsliteratur und ihr diskursives Umfeld

Eszter Propszt (Hrsg.): Die ungarndeutsche Gegenwartsliteratur und ihr diskursives Umfeld

Eszter Propszt veröffentlichte 2007 ihr Buch “Zur interdiskursiven Konstruktion ungarndeutscher Identität in der ungarndeutschen Gegenwartsliteratur”. Das vorliegende Werk ist eine Sammlung journalistischer Beiträge, die die frühere Publikation ergänzen.

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Die meisten Texte sind früher in der Neuen Zeitung oder im Deutschen Kalender erschienen. Propszt erklärt das damit, dass diese die wesentlichsten ungarndeutschen Foren seien. Die 126 Aufsätze, die aus den letzten vier Jahrzehnten stammen, wurden in vier thematische Kategorien geteilt: Institutionalisierung, Produktion, Rezeption und Wertung sowie Geschichte und Minderheitenpolitik.

Die Texte sind für ein breites Publikum bestimmt und auch ohne Vorkenntnisse problemlos zu verstehen. Deshalb ist das Buch nicht nur Germanisten, sondern allen zu empfehlen, die sich für die Verhältnisse der ungarndeutschen Literatur in den letzten Jahrzehnten interessieren.

Eszter Propszt (Hrsg.): Die ungarndeutsche Gegenwartsliteratur und ihr diskursives Umfeld
Szeged : Grimm, 2008
480 S.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.