BuchtippReinhold Rürup (Hg.): Berlin 1945. Eine Dokumentation

Reinhold Rürup (Hg.): Berlin 1945. Eine Dokumentation

1945 war ein besonderes Jahr in der Weltgeschichte und einer der wichtigsten Schauplätze seiner Ereignisse war Berlin. Der Band “Berlin 1945” basiert auf dem Material einer Ausstellung, die im Jahre 1995 zum 50. Jahrestag des Ende des Zweiten Weltkrieges veranstaltet wurde.

berlin1945

Das Buch ist in drei Hauptkapiteln gegliedert: der Erste behandelt den Krieg und die Zerstörung, der Zweite präsentiert Berlin als die Hauptstadt des Dritten Reiches, der Dritte dokumentiert den Neuanfang nach dem Krieg.

Die Zerstörung des Krieges wird durch Fotos von Luftschutzanlagen, von Bombenangriffen und deren Folgen oder von Flugblättern und Plakaten der Zeit dargestellt. Neben den Fotos gibt es eine Vielzahl von Textbeiträgen zu lesen, zum Beispiel militärische Meldungen und Tagebucheinträge. Der Kapitel enthält auch die Chronik des letzten europäischen Kriegsmonats.

Der zweite Kapitel dokumentiert in ähnlicher Weise die Untaten der NS-Diktatur, mit Fotos von Städten, die von der Wehrmacht zerstört wurden, von Dokumentationen des Holocausts oder die von den wichtigsten Zentralen der NS-Regierung. Dabei werden unter anderem Statistiken und Quellentexte über die Massenmorde der Nazi-Regime veröffentlicht.

Der dritte und letzte Kapitel zeigt den Neuanfang mit Themen wie die Besatzung der Stadt, die Entnazifizierung oder der Wiederaufbau.

Das Buch ist ein besonders guter Wahl für die Leser, die sich für die neuere Geschichte von Berlin bzw. Deutschland interessieren, und dazu primäre Text- und Fotoquellen suchen.

Reinhold Rürup (Hg.): Berlin 1945. Eine Dokumentation
Berlin : Willmuth Arenhövel, 1995
200 S. ; ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.