BuchtippFranz Walper: Zeitzeuge. Nickelsdorf im Herbst 1956

Franz Walper: Zeitzeuge. Nickelsdorf im Herbst 1956

Das Buch des in Csobánka geborenen, 1946 nach Deutschland ausgesiedelten Priesters behandelt einzelne Ereignisse der Revolution und Freiheitskampf von 1956, wie er diese in seiner Dienststelle in Nickelsdorf und später in Deutschland erlebte.

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Franz Walper begann seine Tätigkeit in Nickelsdorf nach dem Massaker von Mosonmagyaróvár am 26. Oktober. Er half bei der Ablieferung der Spenden des Roten Kreuzes, auch mit den ungarischen Flüchtlingen hatte er Kontakt. Später besuchte er Kardinal Mindszenty in Budapest. Nach der Niederschlagung des Freiheitskampfes arbeitete er weiterhin für die ungarischen Flüchtlingen, unter anderem unterrichtete er im Schloss Salem bei Bodensee Flüchtlingskinder.

Walpers zum größten Teil biographische Darstellung ist in sich interessant, noch reicher wird das Buch durch die Dokumente, die man in der Anlage lesen kann. Die Erinnerungen von Walper und die Dokumente verschaffen den Lesern einen guten Überblick der Dienste der katholischen Kirche, die sie für die Flüchtlingen leistete.

Das Buch empfehlen wir uns vor allem denen, die gerne über weniger bekannte Aspekte der 1956-er Revolution und ihrer Nachgeschichte lesen möchten.

Franz Walper: Zeitzeuge. Nickelsdorf im Herbst 1956
Budapest : Eigenverlag des Autors, 1997
188 S. ; ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

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Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

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Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

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Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.