BuchtippGabriella Jaszmann (Hg.): Häuser, die uns erzählen

Gabriella Jaszmann (Hg.): Häuser, die uns erzählen

Heimatmuseen sind eine der weniger Orte, wo man ungarndeutsche Geschichte und Traditionen hautnah erleben kann. In der dritten Auflage des Museumführers „Häuser, die uns erzählen“ werden 100 ungarndeutsche Heimatmuseen und Heimatstuben vorgestellt.

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Der vom Budaörser Heimatmuseum veröffentlichte zweisprachige Band gibt ausführliche Informationen über die einzelnen Ausstellungsorten, jeder Artikel enthält zwei Farbfotos über der jeweiligen Sammlung. Die Kontaktinformationen der Institutionen werden angegeben, an der Landkarten am Ende des Bandes kann man nachsehen, wie man die betreffenden Orte erreichen kann.

Die Artikeln liefern eine sachliche Beschreibung der Geschichte der Museen bzw. deren Sammlung ohne kritische Bemerkungen. Durch diese Beiträge können die Leser viel leichter entscheiden, welche Sammlungen sie besichtigen möchten, aber genauso wichtig ist es, dass durch den Band die kleinere Museen eine Möglichkeit haben, sich der größeren Publikum vorzustellen.

Das Buch ist eine lückenfüllende Publikation, derer Herausgeber mit seiner Veröffentlichung viel zur Erhaltung des ungarndeutschen Kulturerbe beigetragen hat.

Gabriella Jaszmann (Hg.): Mesélő házak. Magyarországi német tájházak és tájszobák = Häuser, die uns erzählen. Ungarndeutsche Heimatmuseen und Heimatstuben
Budaörs : Heimatmuseum, 2010
Dritte, erweiterte Ausgabe
212 S. : ill.
Sprache: Deutsch-Ungarisch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.