BuchtippMárton Kalász: Winterlamm

Márton Kalász: Winterlamm

Márton Kalász, der ehemalige Vorsitzende des Ungarischen Autorenverbandes ist einer der anerkanntesten ungarndeutschen Autoren. Winterlamm ist ein Roman über ungarndeutsches Schicksal in einer multiethnischen Umwelt.

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Kalász, der seine Werke auf Ungarisch verfasst, wählte eine der hektischsten Perioden der ungarndeutschen Geschichte zum Thema. Die Geschichte der Branauer Familien Mess und Probst spielt zwischen den 1930er und 1950er Jahren: Volksbund, Krieg, Vertreibung beeinflussen ihr Leben. Obwohl manche den Roman als die Lebensgeschichte von Kalász interpretieren, wird im Buch mehrmals betont, dass es sich um Fiktion handelt.

Das Werk hat zwei Narratoren, einer davon ist der Sohn der Familie Mess, der andere ein Erzähler in Drittperson. Die beiden Perspektiven ergänzen sich, wie auch die verschiedenen Schicksale der beiden Familien. „Winterlamm“ ist nicht nur ein bedeutender ungarndeutscher Roman, sondern auch ein Meisterwerk der ungarischen Literatur.

Das Buch empfehlen wir allen Literaturliebhabern, besonders denjenigen, die sich auch für die ungarndeutsche Geschichte interessieren.

Kalász Márton: Téli bárány
Budapest : Magyar Napló ; Írott Szó Alapítvány, 2004
272 S.
Sprache: Ungarisch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.