BuchtippCharles Lewinsky - Doris Morf: Hitler auf dem Rütli

Charles Lewinsky – Doris Morf: Hitler auf dem Rütli

„Was wäre wenn“ – angeblich stellen Historiker nie diese Frage. Das stimmt nicht unbedingt, aber es gibt ein literarisches Genre, bei dem sie immer wieder gestellt wird: Alternativgeschichten. In der Welt von Charles Lewinskys und Doris Morfs Roman wurde Schweiz während des Zweiten Weltkriegs vom Dritten Reich erobert.

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Das Buch ist eine Sammlung fiktiver Rückerinnerungen, aus denen wir die Kampfereignisse, das Leben unter deutscher Herrschaft und die Befreiung durch die Alliierten erfahren können. Die Erzähler der einzelnen Geschichten sind verschiedene Menschen, deshalb ist das Bild dieser nie existierenden Schweiz erstaunlich detailliert.

Die Frage, wie die Bewohner der Schweiz auf eine solche Situation reagieren würden, ist wirklich spannend und die Autoren stellen dabei unterschiedliche Auffassungen dar. Manche sympathisieren mit den Nazis, andere kämpfen gegen sie, wieder andere werden zu ihrem Opfer.

Alternativgeschichten sollten die Leser zum Nachdenken bewegen. Das schafft dieses Buch ohne Zweifel, deshalb empfehlen wir sie allen, die für Gedankenspiele offen sind.

Charles Lewinsky – Doris Morf: Hitler auf dem Rütli
Zürich : Unionsverlag, 1984
250 S. : ill.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.