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Abgedreht! – Die sechste Staffel

Das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum präsentierte am 20. April 2012 mit großem Erfolg zum sechsten Mail Abgedreht! – das Ungarndeutsche JugendFilmfest. Dieses Jahr wurden 10 Kurzfilme und 5 Spots über die Ungarndeutschen vor vollem Haus im Művész Kino vorgeführt.

Über die Filme aus Baje, Bohl, Bonnhard, Budapest, Fünfkirchen, Berien und Schomberg entschied auch dieses Jahr eine dreiköpfige Jury: die Fernsehjournalistin Martha Stangl, Johann Schuth, Vorsitzender des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler und Chefredakteur der Neuen Zeitung bzw. Dr. Rainer Paul, Referent für Bildungskooperation Deutsch am Goethe-Institut Ungarn. In der Jurysitzung beschlossen die Juroren zwei Hauptpreise und zwei Sonderpreise zu vergeben. Am Kinotag waren sie von einem der Filme jedoch so begeistert, dass sie in der Pause der Vorführung eine Sondersitzung abhielten und sich entschieden, einen weiteren Sonderpreis zu verleihen.

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Die jungen Filmemacher bewiesen auch im Jahr 2012, dass das Thema Ungarndeutschtum schön, bewegend, informativ, interessant, modern und witzig in einem Film bearbeitet werden kann! Sie haben ausgezeichnete Ideen sehr kreativ umgesetzt.

Gute Unterhaltung war am Kinotag garantiert, und auch am Interesse hat es nicht gefehlt, denn in grosser Zahl reisten Schüler und Begleiter aus dem ganzen Land an. Auch die Organisatoren konnten sich über Lob freuen, denn das Publikum würdigte in den Gesprächen die Veranstaltung.
Zunächst veröffentlicht das Zentrum eine DVD aus den diesjährigen Werken. Da sich das Interesse an Abgedreht! laut Rückmeldungen weiterhin nicht senkt, soll das Filmfest in 2013 selbstverständlich eine Fortsetzung haben.

GEWINNER der Kategorie ABGEDREHT!

1. Preis
„Oma dreht den SWAG auf“
SWAG: Sebastian Lehmann, Martin Mozolai, Viktor Paróczi, Bálint Gász, Bence Véninger, Júlia Nagy, Corinna Schneider – Betreuerin: Adrienn Brambauer-Szigriszt – Valeria Koch Gymnasium, Fünfkirchen

2. Preis
„Wir feiern auf schwäbische Art“
Vagabunden: Ármin Wolf, Tamás Simon – Betreuer: Ferenc Kovács -Sándor Petőfi Gymnasium, Bonnhard

Sonderpreis für die beste Dokumentation
„Ein Tempel der Moderne“
DSB-Filmteam: Luise Klein, Sophie Klein – Betreuer: Dr. Markus Klein – Deutsche Schule Budapest

Sonderpreis der Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher
„Abgetanzt“
Sulisok(k): Vivien Somogyi, Tamás Tetz, Zsolt Kavas, Dominika Hengl, Barbara Andrics, Melinda Szigeti, Dávid Balogh – Betreuerin: Bernadett Horváth – Nándor Montenuovo Fachmittelschule, Fachschule und Schülerwohnheim,Bohl

Sonderpreis der Jury
„Abenteuer in Nadwar“
Keine 5 ohne 17: Blanka Berta, Sára Schauer, Anett Kákonyi, Aleksandar Mašić, Krisztina Csordás – Betreuer: Alfred Manz – Ungarndeutsches Bildungszentrum Baje

GEWINNER der Kategorie U35sec

„Mein Ungarndeutschtum“ und „TRADITIO“ – József Egervári (Schomberg)

„Die vier Zutaten“ – Pencakes: Petra Jandó, Botond Szabó (Budapest)
Mehr Informationen über die Filme und den Teams sind im Internet zu finden: www.abgedreht.hu
Zentrum ist auch auf Facebook zu finden: facebook.com/zentrumhu

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.