BuchtippHans-Ulrich Engel (Hg.): Deutsche unterwegs

Hans-Ulrich Engel (Hg.): Deutsche unterwegs

Die deutsche Bestrebung, den Bevölkerungsüberfluss des Vaterlandes durch Koloniengründungen in der östlichen und südöstlichen Gebiete Europas zu mindern, ist bereits vom Mittelalter nachweisbar. Teilweise deshalb gab es Deutsch in vielen Teilen des Kontinents. Der Studienband behandelt das Thema der Ostsiedlung und die Vertreibung aus dem Osten im 20. Jahrhundert.

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Der Band beinhaltet eine Einleitung des Herausgebers und acht Abhandlungen über das Thema, die die Problematik vom hohen Mittelalter bis zur Moderne untersuchen. Zwei von denen schrieb der Herausgeber Hans-Ulrich Engel selbst; er ist ein anerkannter Experte der Vertreibung. Unter den anderen Autoren gibt es mehrere, die von den ehemaligen deutschen Ostgebieten stammen.

Im Buch werden die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wirkungen der Ostsiedlung eingehend behandelt. Die Studien beschränken sich nicht auf die Darstellung der Ereignisse, sondern interpretieren sie auch. Zum Thema Vertreibung werden auch früher weniger bekannte Dokumente veröffentlicht.

Das Buch ist eine kurze und bündige Zusammenfassung der Geschichte des deutschen Ostens, die wir allen Interessenten herzlich empfehlen.

Hans-Ulrich Engel (Hg.): Deutsche unterwegs. Von der mittelalterlichen Ostsiedlung bis zur Vertreibung im 20. Jahrhundert
München ; Wien : Günter Olzog Verlag, 1983
(Geschichte und Staat ; 268.)
203 S. : ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.