BuchtippUdo Pörschke: Unter dem Buddha-Baum

Udo Pörschke: Unter dem Buddha-Baum

In den letzten Jahren ließen sich viele Deutsche in Ungarn nieder, manche suchten eine neue Heimat, andere kamen wegen der Arbeit. In diesen beiden Gruppen gibt es auch zahlreiche Künstler, wie zum Beispiel Udo Pörschke, der seit dem Sommer 2011 in Bonnhard lebt.

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Udo Pörschke ist Lehrer und Schriftsteller. Als Lehrer beschäftigt er sich oft mit kreativem Schreiben, also hilft dem literarischen Nachwuchs sich weiter zu entwickeln. Der Autor begann mit dem Schreiben im Jahre 2006, und lernte selbst die Kunst des Schreibens. Udo Pörschke war Anfang Sommer 2012 Gast des Hauses der Ungarndeutschen, wo er unter dem Titel „80 Minuten um die Welt“ eine Auswahl seiner in verschiedenen Teilen der Welt spielenden Kurzgeschichten vorlas.

Sein neuester Band, „Unter dem Buddha-Baum“ erschien am 5. November 2012 in Szekszárd. Er enthält 13 Kurzgeschichten, die den Lesern wieder Länder und Gebiete vorstellen. Das Buch ist thematisch vielfältig, es wird von Vorurteilen, von Hilfsbereitschaft oder von einem etwas anderem Weihnachten erzählt, auch eine Kriminalgeschichte kann man im Band lesen. Die Mottos der Texte stammen von Buddha oder von den buddhistischen Traditionen.

Pörschkes Buch empfehlen wir allen, die inhaltsreiche Unterhaltung suchen und gerne neue Orte und Situationen entdecken. Das Buch, dessen Titelgeschichte mit dem Literaturpreis der Katholischen Erwachsenenbildung 2011 ausgezeichnet wurde, kann vom Autor für 2 200 Ft (inkl. Postgebühr) unter der Adresse poerschkito@yahoo.de bestellt werden.

Udo Pörschke: Unter dem Buddha-Baum und zwölf weitere Geschichten
Szekszárd : Nyomdai Ötletek Kft., 2012
136 S.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.