BuchtippDeutscher Kalender 2013

Deutscher Kalender 2013

Wie seit mehr als fünf Jahrzehnten, erschien auch diesmal der neue Deutsche Kalender fürs nächste Jahr. Der Kalender ist ohne Zweifel die bedeutendste regelmäßige Publikation der Ungarndeutschen neben der Neuen Zeitung.

dk2013360

Tradition muss aufbewahrt werden, in diesem Sinne entspricht der Aufbau des Kalenders dem Gewohnten. Wieder einmal können wir von Städten und Gemeinden, Partnerschaften, über die deutsche Muttersprache lesen. Auch der Jugend- und kirchliche Teil fehlt nicht, erneut gibt es spannende Artikel über die ungarndeutsche Geschichte, interessanten Geschichten und Literatur sind auch im Band zu lesen.

Der Aufbau wurde also nicht erneuert, aber im Inhalt wird über die wichtigsten Ereignissen des Ungarndeutschtums im vergangenen Jahr berichtet, es werden interessante Persönlichkeiten vorgestellt. Das Buch bietet Lesestoff, wenn nicht zum ganzen Jahr, aber ganz bestimmt zum Jahreswechsel. Dem Kalender schmücken auch diesmal Bilder des aktuellen BlickPunkt-Wettbewerbs.

Der Deutsche Kalender ist, wie gewohnt, von der Redaktion der Neuen Zeitung (1062 Budapest, Lendvay Str. 22., Tel.: 1 / 302 68 77, Email:neueztg@hu.inter.net) bestellt bestellen, er kostet 800 Ft (plus Postgebühr).

Deutscher Kalender 2013 : Jahrbuch der Ungarndeutschen
Budapest : Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, 2012
320 S. : ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.