NachrichtenWemend 1916-1920 - Fotografien eines Dorflehrers

Wemend 1916-1920 – Fotografien eines Dorflehrers

Am 21. März wurde im Volkskundemuseum die Wanderausstellung „Wemend 1916-1920 – Fotographien eines Dorflehrers“ des Koordinationszentrums für Ost-Mittel- und Südosteuropa am Museum Europäischer Kulturen eröffnet.

Nach den Grussworten vom Generaldirektor des Volkskundemuseums Dr. Lajos Kemecsi, eröffnete die Historikerin und Museologin und Mitarbeiterin des Historischen Fotoarchivs des Ungarischen Nationalmuseums Éva Fisli.

Zwischen 1916 und 1920 hielt Béla Hernai, Dorflehrer, Volkskunde-Sammler und Amateurfotograf die Bewohner des branauer Dorfes Wemend auf nahe 700 Glasnegativen fest. Seine Aufnahmen entstanden in einer Zeit, während des 1. Weltkrieges, die eine grosse Auswirkung auf das damalige und spätere Dorfleben hatte.
Im Zusammenhang mit der Ausstellung werden Museumspädagogische Stunden angeboten. Die Organisatoren empfehlen dieses 90-minütige Programm vor allem SchülerInnen von Nationalitätenschulen. (Flyer kann hier heruntergeladen werden!)

Die Ausstellung kann bis zum 8. September besichtigt werden.

Weitere Informationen:
Néprajzi Múzeum
1055 Budapest, Kossuth Lajos tér 12.
Tel.: +36-1/473-24-23
www.neprajz.hu

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

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Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

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Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.