BuchtippSándor Márai: Die Glut

Sándor Márai: Die Glut

Sándor Márai ist einer der bedeutendsten ungarischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Die Glut ist das vielleicht bekannteste Werk des in Kaschau geborenensächsischstämmigen Autors.

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Der Roman ist ein Kammerspiel: zwei ehemalige Freunde unterhalten sich in einem Schloss bei Kerzenlicht. Als die Nacht wächst, erfahren wir von einer tragischen Dreiecksbeziehung, die die Freundschaft verdorben hat.

Márai emigrierte aus Ungarn nach dem Zweiten Weltkrieg. Während der kommunistischen Zeit war er eine unerwünschte Person, seine Werke erschienen nur im Ausland. Er beging 1988 Selbstmord. Nach der Wende wurde er neu entdeckt, besonders beliebt wurden sein Kräuterbuch und seine Tagebücher. Die Glut wurde mehrmals auf die Bühne gesetzt, auch ein Fernsehfilm wurde davon gedreht.

Den spannenden Roman empfehlen wir jedem, der Márais Prosa kennen lernen möchte, aber kein Ungarisch kann.

Sándor Márai: Glut (A gyertyák csonkig égnek)
Frankfurt, Wien : Künstlergilde Gutenberg, 1999
224 S.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.