HauptnachrichtAm 15. März 1994 erschien das erste Mal „Barátság”

Am 15. März 1994 erschien das erste Mal „Barátság”

Vor 20 Jahren, am 15. März 1994 erschien das erste Mal die interkulturelle Zeitschrift Barátság. Die Gründer waren die Schriftstellerin und Journalistin Maria Ember und die Journalistin Eva Mayer. Ihr vorrangiges Ziel war durch die Publikation von Beiträgen über die Geschichte, Traditionen und Kultur der ungarnländischen Nationalitäten  das Verständnis und die Akzeptanz zwischen den Volksgruppen zu fördern.
Das Blatt ist die einzige Zeitschrift in Ungarn, die über die bedeutenden Feiertage, Veranstaltungen aller Minderheiten berichtet, eine Auswahl aus Werken der bildenden Kunst und Literatur publiziert. Daneben veröffentlicht sie auch die Nationalitäten betreffenden Rechtsvorschriften, Verordnungen und interviewt Politiker, Amtsträger und Minderheitenfachleute zu den Themen. Die Zeitschrift ist auch im Internet unter www.nemzetisegek.hu erreichbar, wo aktuelle Nachrichten, Berichte publiziert werden.
Die Redaktion erhielt 1995 den Preis Gesellschaft vieler Nationalitäten (Soknemzetiségű társadalom) von der Stiftung Offene Gesellschaft (Nyitott Társadalom Alapítvány) und 2003 den Minderheitenpreis Ungarns.

Am 6. März 2014 feierte die Redaktion im Veranstaltungssaal von Croatica Nonprofit GmbH in guter Stimmung. Eva Mayer, verantwortliche Redakteurin gedachte Maria Ember, sie erzählte über ihre Erinnerungen, die gemeinsame Arbeit und die zwei Jahrzehnte der Zeitschrift.  Der Kossuth-Preisträger Trompetenkünstler György Geiger stimmte die Anwesenden mit Stücken von Tschaikowsky und Rimsky-Korsakov ein. Anschließend trug Mária Berényi ihre Gedichte in Ungarisch und Rumänisch vor. Gabriella Hadzsikosztova las aus der Novelle 2000-ben fogunk még élni? (Werden wir noch in 2000 leben?) und aus dem biographischen Werk von Magda Szécsi. Danach trug Angela Korb ihre Gedichte in Deutsch und Ungarisch vor. Nachdem Sándor Kormos, slowakischer Dichter aus seinen Gedichten vorgelesen hatte, schloss er sich dem Harmónia Gitarrenensemble an und spielte mit seinen Schülern Bearbeitungen slowakischer Volkslieder. Der serbische Schriftsteller und Übersetzer Peter Milosevits las sein Gedicht, welches er aus dem Anlass des Jubiläums dichtete vor und erntete damit viel Beifall. Die Feiernden wurden von dem stellvertretenden Staatssekretär Dr. Csaba Latorcai begrüßt. Die Feierstunde endete mit einem Empfang, wo auch die Geburtstagstorte angeschnitten wurde.

Fotos: László Bajtai

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.