NachrichtenNeue Praktikantin beim Zentrum

Neue Praktikantin beim Zentrum

Ab dem 17. März arbeitet beim Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum eine neue Praktikantin. Sie wird vor allem in der Ungarndeutschen Bibliothek tätig sein, wo sie bei der Datenverarbeitung hilft. In den nächsten Zeilen stellt sie sich selbst vor.

IMG_0368Mein Name ist Korinna Grossmann, ich bin 24 Jahre alt und studiere Germanistik an der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest. Zur Zeit schreibe ich meine MA-Diplomarbeit im Fach Literatur.

Meine Sprachkenntnisse erwarb ich in Deutschland, als ich dort mit meinem Vater lebte. Im ersten Jahr besuchte ich eine Vorbereitungsklasse, in der Schüler aus verschiedenen Ländern zusammen lernten. Dies war meine erste Begegnung mit Multikulturalität. Die gemeinsame Kommunikationsbasis war die deutsche Sprache.

Das Abitur machte ich in dem deutsch-ungarischen Áron-Tamási-Nationalitätengymnasium in Budapest. In dieser Schule wurde auch Minderheitenkunde unterrichtet, auf diesen Stunden sammelte ich meine ersten Kenntnisse über das Ungarndeutschtum. Seitdem versuche ich ständig meine sprachlichen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern.

Ich habe mich um das Praktikum beim Zentrum beworben, weil es meine theoretischen Kenntnisse ausgezeichnet ergänzt und mich prima für die spätere berufliche Arbeit vorbereitet. Das Praktikum ermöglicht Einblicke in die Kulturvermittlung, für die ich mich sehr interessiere. Ich hoffe, dass mein Aufenthalt beim Zentrum sowohl für mich, als auch meine Kollegen fruchtbringend sein wird.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.