default @deAndreas Kossert: Kalte Heimat

Andreas Kossert: Kalte Heimat

Die Vertreibung der Deutschen aus Ostmitteleuropa wird in vielen Publikationen dargestellt. Wenigere beschäftigen sich mit dem ebenso wichtigen Thema, was die Vertriebenen in der alt-neuen Heimat erwartete, wie ihre Integration stattfand. Das Buch von Andreas Kossert untersucht genau dies.

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Die Titel der Kapitel sind vielsagend: „Deutschlands Problem Nr. 1”, „Verschwiegene 4 Millionen” und „Unbewältigter Schmerz” sind nur drei Beispiele davon. Bereits das erste Kapitel befasst sich mit einem heiklen Thema: ob Vertriebenen wirklich als Opfer zu betrachten sind, war von Anfang an eine der umstrittensten Fragen.

Die Geschichte der neuen deutschen Staatsbürger kann nicht unabhängig von den gesamtdeutschen Ereignissen untersucht werden. Der Autor lässt die Großpolitik und die gesellschaftlichen bzw. wirtschaftlichen Änderungen niemals außer Acht. Im Band ist der Weg zur vollständigen (?) Eingliederung detailliert beschrieben.

Wir empfehlen das Buch vor allem Historikern und Geschichtsliebhabern.

Andreas Kossert: Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945
München : Pantheon, 2008
432 S. : ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.