BuchtippGeschichte der deutschen Volksgruppen in Südosteuropa

Geschichte der deutschen Volksgruppen in Südosteuropa

Zahlreiche Publikationen behandeln das Thema des Deutschtums in Südosteuropa, jedoch sind die meisten für Laien schwer zu verstehen, zu umfangreich, oder fokussieren nur auf eine Zeitperiode. Dieses Heft bietet eine bündige, plastische Zusammenfassung des Themenbereichs.

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Die ästhetisch gestaltete Veröffentlichung, die aus der Initiative des österreichischen Bildungsministeriums angefertigt wurde, ist in vier Teile gegliedert. Sie beginnt mit der Ansiedlung im 17-18. Jahrhundert, dann beschäftigt sie sich mit dem Zusammenleben mit den Mehrheitsgesellschaften, mit der Vertreibung und der danach folgenden Integration in der Region.

Keines der Siedlungsgebiete wird außer Acht gelassen: sowohl die Geschehen in Ungarn als auch die in Siebenbürgen, sowohl die auf dem Gebiet der heutigen Slowakei bzw. im ehemaligen Jugoslawien werden untersucht. Trotz des beschränkten Umfangs enthält das Werk alle wichtigen Informationen. Im letzten Kapitel wird das wichtigste volksdeutsche Dokument der Nachkriegszeit, die Charta der Heimatvertriebenen vorgestellt.

Wenn man eine verständliche Darstellung des Themas sucht, ist das vorliegende Heft eine der besten Wahlen.

Geschichte der deutschen Volksgruppen in Südosteuropa. Eine Einführung. Ansiedlung, nationales Zusammenleben, Vertreibung, Integration
Wien : VLÖ, o. J.
63 S. : ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.