BuchtippLászló Gulner: Kőszegfalva története és népszokásai

László Gulner: Kőszegfalva története és népszokásai

Das Dorf Kőszegfalva (deutsch: Schwabendorf) liegt unweit von Kőszeg/Güns im Komitat Vas. Seine bisher beste Beschreibung enthält das 1983 erschienene Werk von László Gulner, das 2003 für das 290-jährige Jubiläum der Gemeinde in erweiterter Form erneut veröffentlicht wurde.

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Die Gemeinde existierte bereits zur Zeit der Árpád-Dynastie, aber sie wurde während des Rákóczi-Freiheitskampfs vollständig zerstört. Das Dorf wurde von württembergischen Kolonisten neu erbaut und erlebte seine Blütezeit im 19. Jahrhundert. Heute ist es ein Bezirk von Kőszeg. Nicht nur diese und weitere Einzelheiten der Dorfgeschichte findet man im Buch, sondern auch archivarische und fotographische Quellen bzw. Landkarten, durch die die Leser sich ein detailliertes Bild von der Vergangenheit der Ortschaft schaffen können.

Der größte Teil des Bandes beschäftigt sich mit der Volkskunde von Kőszegfalva, mit besonderer Beachtung der Feste. Neben der Darstellung werden auch Liedertexte und Volksdichtungen bekannt gegeben, in die örtlichen Sitten kann man anhand der zahlreichen Fotos einen Einblick gewinnen.

Wir empfehlen das Buch allen, die sich für Heimatgeschichte und Volkskunde ungarndeutscher Gemeinden interessieren. Wer das Dorf noch näher kennen lernen möchte, kann bis Ende Juni bei der aktuellen Ausstellung im Haus der Ungarndeutschen (1062 Budapest, Lendvay Str. 22) weitere Eindrucke sammeln.

László Gulner: Kőszegfalva történelmi kialakulása és népszokásai
Kőszeg : Kőszegfalvi Baráti Kör, 2003
96 S. : ill.
Sprache: Ungarisch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.