BuchtippGizella Föglein: Nemzetiség vagy kisebbség

Gizella Föglein: Nemzetiség vagy kisebbség

1945 und 1993: das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Annahme des ersten Minderheitengesetzes nach der Wende. Zwei bezeichnende Jahre, zwischen denen das Leben der ungarischen Nationalitäten sich in enormer Weise veränderte. Gizella Fögleins Buch bringt diese Epoche mit Abhandlungen und Bekanntgabe von Quellen den Lesern näher.

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Die erste Hälfte des Bandes beschäftigt sich hauptsächlich mit der rechtlichen Regelung der Minderheitenfrage in der besprochenen Zeitperiode. Zahlreiche Dokumente sind in diesem Teil zu lesen, das Bildungswesen wird in einem eigenen Kapitel dargestellt. Im zweiten Teil wird unter anderem die Vertreibung der Ungarndeutschen und das Bevölkerungsaustausch zwischen der Tschechoslowakei und Ungarn behandelt.

Obwohl die Texte der Veröffentlichung auch früher zugänglich waren, ist das Buch auch in sich wertvoll. Kurz und bündig fasst es die wichtigsten Wendepunkte der Ära zusammen und bleibt dabei leicht verständlich.

Wir empfehlen die Publikation denjenigen, die sich ein allgemeines Bild über die Lage der ungarischen Minderheiten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verschaffen möchten.

Gizella Föglein: Nemzetiség vagy kisebbség (Nationalität oder Minderheit)
Budapest : ISTER, 2000
151 S.
Sprache: Ungarisch

„Wir können stolz auf die Jugend sein, da sie auf die authentische ungarndeutsche Kultur setzt“

Zum zweiten Mal wurde die Endrunde des landesweiten Gesangswettbewerbs ausgetragen.

Komm, spiel doch einfach mit!

Der April begann dieses Jahr mit dem Grundschultheatertag für die Region Süd in Schomberg.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.