NachrichtenFerenc Csincsi (1964-2014)

Ferenc Csincsi (1964-2014)

Am 1. September ist Ferenc Csincsi, Direktor und Lehrer der Ferencsik-János-Musikschule, Kapellmeister der Konzertblaskapelle der Stadt Balatonfüred unerwartet verstorben.

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Nekrolog im Balatonfüreder Fernsehen 

Ferenc Csincsi begann seine Musikausbildung in seiner Heimatstadt Ajka. Später meldete er sich als Posaunist für die Musikfachhochschule Steinamanger an, die er schließlich als Tubist beendete. In Fünfkirchen lernte er Chor- und Blaskapellenleitung, an der philosophischen Fakultät der ELTE erwarb er ein Diplom als Kulturmanager. Ab 1984 unterrichtete er 5 Jahre lang in der Musikschule in Ajka. Von seinem 19. Lebensjahr, zwischen 1983 und 1993 leitete er die Blaskapelle der Úrkúter Manganmine. 1989 zog er nach Balatonfüred, wo er heiratete und in der Füreder Musikschule unterrichtete. Seit 2002 war er Direkor der Ferencsik-János-Musikschule, seit 1993 Leiter und Kapellmeister der Konzertblaskapelle der Stadt Balatonfüred.

Er war eine herausragende Persönlichkeit des ungarndeutschen Musiklebens. Auch bei der Gründung des Auswahlorchesters des Landesrates der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen hatte er eine wichtige Rolle. Er half und lehrte ständig die jungen Blasmusiker.

Kapellmeister Ferenc Csincsi wurde am 5. September 2014 auf seinem letzten Weg auf dem Balatonfüreder Friedhof begleitet.

 

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.