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„Schon bald muss ein umfassender strategischer Plan für die Arbeit der LdU erstellt werden!“ – wir stellen Ibolya Englender-Hock vor

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Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen startete auf ihrer Facebook-Seite „Deutsche Liste – Die erste Wahl” eine neue Serie und will – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – manche KandidatInnen der Landesliste der Ungarndeutschen vorstellen.

An der zweiten Stelle der Landesliste der Ungarndeutschen steht die gegenwärtige Leiterin des Bildungsausschusses der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und Direktorin des Fünfkirchner Valeria-Koch-Bildungszentrums, Ibolya Englender-Hock.

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Die Fachexpertin für ungarndeutsche Bildung hält für eines der größten Verdienste der LdU in den letzten vier Jahren die Erschaffung von „Wurzeln und Flügeln“, dem Leitbild des ungarndeutschen Bildungswesens: „2010 haben wir Leitsätze und einen strategischen Plan für die ungarndeutsche Erziehung und Bildung formuliert, und zwar für vier Bereiche: Kindergarten, Schule, Hochschulwesen und für Erwachsenenbildung. Anhand dieser Leitideen kamen mehrere Entwicklungspläne zustande, die auch in die Zukunft weisen, und bis zu 2016 konkrete Maßnahmen und Zielsetzungen auf diesem Gebiete formulieren. Es hat sich im Bereich Erziehung und Bildung zum Glück viel getan. Was ich noch besonders hervorheben möchte, ist, dass wir die Förderung der deutschsprachlichen Bildung in den Fokus gestellt haben, dass wir die Erhaltung und Förderung unserer Sprache – neben Kultur- und Identitätserhaltung – an die erste Stelle gesetzt haben, und dafür auch in der Zukunft alles tun wollen.“

Ibolya Englender-Hock sprach sich dafür aus, ein gut funktionierendes Netzwerk zwischen den Bildungseinrichtungen zu erstellen, damit diese effektiv miteinander zusammenarbeiten können, und damit sie durch die LdU direkt durch Informationen und fachliche Hilfe unterstützt werden können.

Laut der Kandidatin müsste die neue LdU schon zu Beginn des neuen Wahlzyklus‘ für sich selber einen strategischen Plan, eine Vision formulieren, was dann in einzelnen Handlungsplänen für die Bereiche Politik, Kultur, Medien, Sozialem und Jugendarbeit weiter erörtert werden muss. Anhand dieser Zielsetzungen könnte die Landesselbstverwaltung laut Ibolya Englender-Hock noch bewusster für die Erhaltung unserer Volksgruppe vorgehen. Für die Durchführung dieser Ziele werde sie – genauso wie bisher – hartnäckig vorgehen.

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