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You.Pa-Seminar in Berlin

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Am 3.Oktober ging es wieder los, die Mitglieder der 4. You.Pa-Staffel waren auf dem Weg nach Berlin, um miteinander zu treffen und sich in der Praxis mit den Lernthemen zu konfrontieren. You.Pa (Young Potentials Academy) ist ein Förderprogramm, an dem solche Jugendliche aus Ost- und Mitteleuropa teilnehmen können, die auf dem Gebiet des Nationalitätenwesens sich engagieren möchten. Hier wird durch Lehrbriefe gelernt und diese werden in den Seminaren geübt.

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Der Freitag war der Tag der Anreise, aber nach dem Abendessen hatten wir schon unser erstes Programm: jeder sollte über die Tätigkeiten erzählen, die in den letzten Monaten getan wurden. Es war ein besonderer Tag, ganz genau der Tag der Deutschen Einheit, den wir in der deutschen Hauptstadt erleben konnten. Unser erstes Reiseziel war die East Side Gallery, vielleicht bekannter als die Berliner Mauer. Wir spazierten entlang der Mauer und schauten noch in der Gegend herum.

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Der Samstag war der anstrengendste Tag, denn um 9 ging es schon los und bis 18 Uhr dauerten die Workshops. Zuerst waren sognannte „Warm up-Aufgaben“ an der Reihe, aber dann beschäftigten wir uns mit Übungen zur Moderations- und Präsentationstechniken. Darunter verstehe ich zum Beispiel Zungenbrecher oder Tabu-Spiele, aber das Wichtigste kam am Ende: jede kleine Gruppe musste sich mit einer Moderationstechnik bekannt machen und diese durch ein gewähltes Thema in der Praxis präsentieren. Diese Aufgabe galt auch für den Sonntag, denn mit den verschiedenen Themen kamen auch interessante Diskussionen und Vorstellungen. An diesem Seminar bekamen wir auch eine Rückmeldung, wie unsere Arbeit läuft und wie unsere Prüfung aussehen wird.

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Zum Glück hatten wir auch Zeit, die Stadt ein bisschen näher kennen zu lernen. Unser Reiseleiter brachte uns zu den bekanntesten Denkmälern, Gebäuden, Museen und Lokals. Die öffentlichen Verkehrsmittel waren eine große Hilfe für uns, denn Berlin ist riesengroß! Während unserer Aufenthalt begann das Lichterfestival in der Stadt, deswegen leuchtete zum Beispiel der Fernsehturm in mehreren Farben. Unser größtes Reiseziel am Abend war das Brandenburger Tor und der Reichstag. Auf dem Weg begegneten wir uns natürlich mit vielen Ampelmännchen, die uns zum Lächeln brachten. Aus der Kuppel des Reichstags konnten wir die ganze Stadt in ihrem Glanz sehen.

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Diesmal war die Trennung am Sonntag ein bisschen schwerer, denn wir wussten, dass nur Bonn steht noch vor uns und dann treffen wir uns vielleicht nicht mehr alle so zusammen. Trotzdem freuen wir uns auf die kommenden Lehrbriefe und jeder macht sicherlich schon Gedanken um das eigene Projekt.

Viktória Nagy

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