HdU programme @deAufnahmen eines Dorffotografen aus Kier

Aufnahmen eines Dorffotografen aus Kier

Mittwoch, 25. 02. 2015 um 18 Uhr
im Haus der Ungarndeutschen (Lendvay u. 22, 1062 Budapest)

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Bilder von Erstkommunion, Beerdigung, Familien, Kleinkinder und seltener Arbeiten halten die Glasplatten fest, die der Fotograf Josef Molnár machte. Er kam 1905 in Kier/Németkér auf die Welt. Er wurde Gemischtwarenhändler, aber erlernte auch das Fotografieren und hielt das Leben seiner Gemeinschaft in Bildern fest. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Familie vertrieben, die Werke wurden Jahrzehnte später auf dem Dachboden ihres enteigneten Hauses gefunden und aufgearbeitet.

Die Ausstellung, die von Ágnes Szauer vorgestellt wird, zeigt einige Dutzend dieser Aufnahmen, die aus den Jahren 1933-44 stammen. Die Eröffnung werden Sänger und Tänzer aus Kier mitgestalten, die eine kleine Kostprobe der gepflegten Tradition geben werden, auch Wein und Gebäck werden angeboten.

 

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.