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Grenzenloser Klassenausflug

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Das Ministerium für Humanressourcen lancierte erstmals im Jahre 2014 die Ausschreibung „Zusammenarbeit zwischen Gymnasien“ im Rahmen seines Programmes „Grenzenlos“. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Werischwar/Pilisvörösvár bewarb sich zusammen mit dem Technischen Gymnasium Zimmethausen in Bad Borseck (Borsec/Borszék), Rumänien, und gewann 1.896.000 HUF für diese außerordentliche Möglichkeit eines Schüleraustausches der besonderen Art.

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Titel der Bewerbung war „Der Besuch der Königin der Mineralquellen“ – Bad Borseck war ja dank seiner Mineralwässer ab dem Ende des 18. Jahrhunderts das bekannteste Erholungsgebiet und der meistbesuchte Badeort in Siebenbürgen.

Wie viele weitere entkam auch diese Gemeinde nicht den Verwüstungen der Geschichte und strebt heutzutage danach, ihre ehemalige Pracht wieder herzustellen. Das Ziel der Zusammenarbeit der Gymnasien war daher, diese Bestrebungen durch aktive Mitarbeit der Schüler zu unterstützen, sowie die touristische Bedeutung von Bad Borseck zu verbreiten.

Rund 40 Schüler und 4 Lehrer des Friedrich-Schiller-Gymnasiums nahmen vom 23. bis 27. September am ersten Ausflug in Bad Borseck teil. Die Schüler markierten die Wege eines neuen Lehrpfades, der entlang der meistaufgesuchten Mineralquellen teils im Ort, teils im Wald seine Kurven nimmt. Im Gymnasium Zimmethausen entwarfen die Schüler verschiedene Logos für die Mineralwässer und auf den Straßen führten sie Interviews mit den Bewohnern durch. Sie haben nicht nur die Wässer der zahlreichen Quellen probiert und schätzen gelernt, sondern auch ihre chemische Zusammensetzung untersucht. An den Abenden versuchten die Schüler einander ihre Volkstänze beizubringen und bastelten an einem gemeinsamen Theaterstück.

Wie gut diese beiden Unternehmungen gelangen, bewiesen sie am Ende des Werischwarer Gegenbesuchs der Schüler aus Borseck am 4. Mai. Da traten die Schüler im Theatersaal des Friedrich-Schiller-Gymnasiums auf. Im Schauspiel wurden Szenen aus dem Leben von König Matthias auf die Bühne gestellt. Eingebettet in die Hochzeitsszene gelangten – als Hochzeitsgeschenk der verschiedenen Völker – die einstudierten Tänze auf die Bühne. Hier endete aber die gute Laune nicht, es entwickelte sich ein spontaner gemeinsamer Tanz, in den sich auch zahlreiche Zuschauer einbinden ließen. Feines Essen, viel Geplauder und Gelächter rundeten den letzten der fünf Werischwarer Tage ab.

Szilvia Hadfi

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