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Traditionspflege auf spielerische Weise

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Der Deutsche Nationalitätenkindergarten in Bogdan/Dunabogdány wurde 1898 gegründet, damit die ungarndeutschen Kinder die ungarische Sprache erlernen: So bereitete man sie für die Schule damals vor. Heute ist es umgekehrt, die 137 Kinder lernen hier die deutsche Sprache und Kultur kennen.

Die Bogdaner sind mit Recht stolz auf ihren Kindergarten, denn er ist ein Ort, wo man merkt, dass die Kleinen sich wohlfühlen können und alles nach ihren Bedürfnissen eingerichtet wurde. Er erwies sich auch ohne Frage als ein idealer Schauplatz für das 11. Festival der Kinderlieder und Kinderspiele. Neben den Gastgebern waren noch Kinder aus 11 weiteren Kindergärten – Pilisszentiván, Kismaros, Visegrád, Budapest (Normafa, Naturkinder, „OVI“-Stifungskindergarten, Pesterzsébet, Óperenciás, Csepel), Üröm, Solymár – am 12. Juni anwesend.

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Maria Wolfart sprach im Namen der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen das Grußwort, und betonte die Wichtigkeit der Weitergabe der deutschen Kultur und Sprache, womit man bereits im Kindesalter beginnen solle.

Anna Gräff, Leiterin des Bogdaner Kindergartens, freute sich, dass das Festival nach 10 Jahren wieder in ihrer Ortschaft stattfinden konnte. Sie dankte Maria Láng, die sie als die Seele des Fördervereins für deutsche Kindergärten und Schulen betitelte, dass sie diese jährlich stattfindende Veranstaltung ins Leben gerufen hatte. Maria Láng habe es für wichtig gehalten, dass die deutschen Kindergärten den Kontakt zueinander ausbauen, dass auch die Kinder sich treffen, und sie die erlernten ungarndeutschen Lieder, Reime und Tänze einander vorstellen.

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Die kleinen Mädchen und Jungs sahen in ihren Trachten bezaubernd aus. Sie legten ausnahmslos hervorragende Darbietungen hin, in denen sehr viel Arbeit steckte. Um die 300 Gäste – Kinder, Pädagogen, Familienangehörige – waren beim hervorragend organisierten Festival anwesend.

Während auf der Bühne die Aufführungen liefen, wurden den Kindern Freizeitbeschäftigungen angeboten. Auch hierbei zeigten die Organisatoren das Einbinden der deutschen Traditionen auf spielerischer Art auf. Die Kleinen bastelten Segelboote mit Segeln aus Blaufärberstoffen, die sie als Erinnerung mit nach Hause nehmen durften und falteten Papierschiffe. Da einst die deutschen Siedler auf der Donau nach Ungarn kamen bzw. sie auch heute eine wichtige Rolle im Leben der Bogdaner spielt, machten die Kinder einen Spaziergang zum Fluss und ließen ihre blau-weißen Papierschiffchen schwimmen.

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Viel Spaß war an diesem sommerlichen Tag angesagt und die Kinder haben den Ausflug nach Bogdan sichtbar genossen.

Monika Ambach

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