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Lernen Sie LdU-Vollversammlungsmitglied Claudia Lengyel kennen!

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Als Fortsetzung der Serie auf den Facebook-Seiten „Deutsche Liste – Die erste Wahl” und „LdU / MNOÖ” der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen wird erneut eins der Mitglieder ihrer Vollversammlung vorgestellt.

„Zum Erfolg braucht man das Wissen der Erfahrenen und die frischen Ideen und den Schwung der Jugendlichen“ – sagt LdU-Vollversammlungsmitglied Claudia Lengyel.

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Sie ist erst 22, verbindet mit ihrer Persönlichkeit Tradition und Moderne, und hat eine sehr entschlossene Einstellung der Arbeit auf dem Nationalitätengebiet gegenüber.

Claudia Lengyel lebt mit ihren Eltern in Ujfluch, im Geburtsort ihres Vaters, der im Jahre 1946 nach Deutschland vertrieben wurde. Der Vater siedelte wegen seiner- übrigens auch ungarndeutschen – Frau kurz vor der Geburt von Claudia nach Ujfluch zurück, spricht aber heute noch kein Ungarisch. All diese Umstände bestimmten das spätere Interesse der jungen Frau für Nationalitätenangelegenheiten.

Nach der Absolvierung der Nationalitätengrundschule und des Imre-Madách-Gymnasiums zu Budapest studierte Claudia an der Eötvös-Loránd-Universität in der Hauptstadt Soziologie.

„Meine Interessen sind sehr vielseitig“, sagt Claudia. „Den einen Teil meines Lebens macht das Tanzen aus: ich bin Turniertänzerin, und an der Hochschule für Sport bin ich Diplomtrainerin für Tanz geworden. Ich habe ungarische und deutsche Staatsbürgerschaft, habe zwei Muttersprachen, und spreche darüber hinaus auch Spanisch und Englisch. Es ist bei mit familienbedingt, dass ich es als eine absolute Alltagssache erlebe, der deutschen Nationalität anzugehören. Dennoch bin ich natürlich sehr stolz darauf, mich in zwei Sprachen und Kulturen zuhause fühlen zu können. Für mich ist es Herzensangelegenheit, die Traditionen, Bräuche und Muttersprache der Schwaben zu pflegen.“

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Claudia Lengyel unterstreicht, sie hätte es schon als Kind für wichtig gehalten, die Arbeit der Erwachsenen und Älteren ihres Heimatdorfes zu unterstützen, und dies habe sich auch seitdem nicht geändert. Sie besuche immer noch sehr gerne die Veranstaltungen von Ujfluch, und versucht, auch andere Jugendliche dazu anzuspornen. Dies tut sie derzeit auch schon als Mitglied der örtlichen deutschen Nationalitätenselbstverwaltung.

„Ich bin der Meinung, dass es sehr wichtig ist, dass die Jugendlichen unsere Geschichte, Traditionen kennen lernen und diese an ihre eigenen Kinder weitergeben. Mein wichtigstes Ziel ist, die jungen Leute sowohl auf lokaler, als auch auf Landesebene zu aktivieren, ihnen mithilfe von Programmen, Veranstaltungen, und natürlich auch durch das Internet unsere Messages zu übermitteln. Es wäre toll, ihre Aufmerksamkeit auf die Wichtigkeit der zusammenhaltenden Gemeinschaften, der Sprachpflege zu lenken. Ich finde es toll, dass die Landesselbstverwaltung derzeit viele Jugendliche in ihrer Vollversammlung mit drin hat, die diese Bereiche, die Aufgaben von einer etwas anderen Perspektive betrachten können. Sie können die Tätigkeit der LdU mit ihren frischen Ideen ganz bestimmt beleben, wobei es selbstverständlich unerlässlich ist, sich auf die Erfahrungen, Einstellung und das Wissen der älteren Generationen zu stützen. Ich möchte alles, was in meiner Macht steht, tun, um die Arbeit der Landesselbstverwaltung zu unterstützen!“

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